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Mein Wunsch ist es, viele
interessante Beiträge zu diesem Thema zu sammeln und zu veröffentlichen. Wer
Informationen zu diesen Themen - kein Klatsch - für die Allgemeinheit zur
Verfügung stellen möchte, aber keine eigene Homepage hat, kann sie mir gerne
zusenden unter dem Feedback-Formular; sie werden mit Ihrem Namen hier veröffentlicht.


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Die Profit- und
Optimierungssucht - so meine Meinung - wird uns Alle - ja hat uns schon - mehr
und mehr unzufrieden machen, so dass Sorgen, Nöte und Versäumnisse in aller
Welt, aber auch bei uns, immer größere Ausmaße annehmen werden.
Letztlich rührt dieses
Verhalten aus ausbeuterischer, menschenverachtender, der Raffsucht sich
ergebener Wirtschaftspolitik ohne Verantwortungsbewußtsein für jetzige
und
zukünftige Generationen. Leider trifft dafür nicht nur Einzelne, sondern auch uns
Verbraucher die Schuld, weil unser Denken sich in erster Linie dem Grundsatz
verschrieben hat - mehr, mehr, besser, mehr.............!
Und
was ist nun mit "BSE"? Da ist zu hören, daß die Fleischwirtschaft
schon seit Anfang der 90-iger Jahre von mehreren Fällen gewusst hat. Und dann
wird der Politik auch noch die Schuld gegeben, sie habe nicht genügend getan.
Das ist schon eine bodenlose Unverschämtheit. Und wir lassen uns das Alles
gefallen!!?? Die Verantwortlichen haben also wider besseren Wissens einfach
weitergemacht, egal, ob es für den Verbraucher schädlich ist oder nicht. Das
ist - so scheint mir - nicht nur dort üblich, sondern auch in vielen anderen
Bereichen. Ich denke an Rodungen im Urwald und vieles mehr. Es geht dabei
nämllich gar nicht mehr um unseren Wohlstand, es geht nur um einseitigen
Profit.
Es
wird Zeit, dass Verantwortliche in der Wirtschaft und in höheren anderweitigen
Positionen in aller Welt, die sich gegen besseres Wissen - meist aus Profitsucht
- gegenüber der Gesundheit und dem Wohlbefinden eines Volkes vergehen, zur
Verantwortung gezogen werden. Es reicht nicht ein Mehr an Kontrollen, die
letztlich noch mehr Geld fordern, sondern die charakterliche Prüfung von
Menschen in bestimmten Positionen und die Überprüfung, ob sie ein bestimmtes
Gewerbe überhaupt ausführen dürfen. Es geht nicht nur um Qualifikation, denn
die Verantwortungslosen sind hoch qualifizierte Leute. Es geht dabei um
Integrität, Unempfindlichkeit gegen Bestechung und Anbiederung, es geht um Ehre
und Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich, den Einzelnen und damit auch der
gesamten Gesellschaft, pathetisch gesehen sogar gegenüber der ganzen
Weltbevölkerung. Auch wenn mir die Art und Weise der Durchsetzung nicht
gefällt: In China scheint man in Einzelfällen dagegen besonders hart
durchzugreifen. Warum nicht hier in Europa? Es geschieht so viel Legales nach
dem Gesetz, was dennoch verwerflich ist.
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Endlich!
Tiermehl ab Mittwoch, 29.11.2000
verboten
In
Deutschland darf ab Mittwoch kein Tiermehl mehr verfüttert werden. Der Zentrale
BSE-Krisenstab sei übereingekommen, die Verfütterung per Eilverordnung zum frühestmöglichen
Zeitpunkt zu verbieten, erklärte Martin Wille, Staatssekretär im
Bundeslandwirtschaftsministerium am Samstag nach der Sitzung des Gremiums in
Bonn
näheres
unter:
http://www.zdf.msnbc.de/news/66422.asp?ref=newsletter
Bundeswirtschaftsminister
Werner Müller
hat
die deutschen Unternehmen ausdrücklich ermutigt, rechtsextremistischen
Mitarbeitern zu kündigen. Müller sagte der Hamburger “Bild am Sonntag”, er
unterstütze den entsprechenden Aufruf der Arbeitgeberorganisationen, auch wenn
es zu Arbeitsprozessen kommen könne.
“Die Betriebe müssen ganz
klar zeigen: Null Toleranz gegenüber Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus
und Radikalismus.”
— WERNER MÜLLER
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Meeresspiegelanstieg hat Folgen
Umweltschützer:
Nutzflächen und Korallenriffe in Gefahr
Umweltschützer
und die kleinen Inselstaaten haben auf dem Weltklimagipfel vor den bereits
beginnenden massiven Folgen des Meeresspiegelanstiegs gewarnt. Die Küsten und
das Süßwasser des US-Staates Florida sei stark bedroht, berichteten die
Umweltgruppe WWF am Donnerstag in Den Haag.
Entnommen
aus: http://www.zdf.msnbc.de/news/65749.asp
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Dresdner
Bank bespitzelt Mitarbeiter

Die
Dresdner Bank hat seit dem vergangenen Jahr einem Magazinbericht zufolge
Mitarbeiter und Journalisten von einem Privatdetektiv bespitzeln lassen. Dieser
sollte Kontakte von Mitarbeitern zu Journalisten herausfinden.
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Der Euro |
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Hintergründe
bei ZDF.MSNBC |
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Ölkonzerne
erhöhen Spritpreise
Die
deutschen Mineralölkonzerne haben erneut kräftig an der Preisschraube gedreht.
Sie erhöhten am Mittwoch die Preise für Benzin um drei Pfennig und Diesel um
vier Pfennig. Als erstes Unternehmen war Shell vorgeprescht. Die Bundesregierung
will deshalb bald über ein Entlastungspaket zum Ausgleich sozialer Härten
entscheiden
Entnommen
aus:
Dazu
meine Meinung:
Die
Ölkonzerne haben systematisch verhindert, dass alternative Energien in der
Vergangenheit ernsthaft gefördert wurden. Es gibt den "Wassermotor"
seit den 70-iger Jahren, Windmaschinen und Sonnenkollektoren seit langen Jahren.
Es wurde fast Nichts in die Richtung energiesparender Systeme ernsthaft gesetzt.
Sonst wären unsere jetzigen Transportsysteme schon größtenteils überholt.
Stattdessen müssen wir einfachen Autofahrer einen autofreien Tag absolvieren.
Ich finde es traurig, dass diese Wirtschaftszweige nur durch Druck - statt durch
Selbstverantwortung - dazu veranlasst werden können, sich umzustellen.
Sie
sind und bleiben die eigentlichen Urheber - Urheberprinzip - der gesamten
Umweltprobleme, die wir heute haben und in Zukunft haben werden. Und wieder mal
wird keiner der verantwortlichen Menschen in diesen Konzernen zur Verantwortung
gezogen. Sie können sich seit Jahren gute Gehälter auf Kosten der zukünftigen
Generationen einstecken. Das nenne ich skrupellos. Eine Wirtschaft, und deren
Manager, die künftig keine Verantwortung mehr tragen will, sollte endlich
strafrechtlich international verfolgt und geächtet werden.
Und
das Alles hat Nichts mit der deutschen Ökosteuer zu tun.
Immer
wieder versuchen Menschen in entscheidenden und zu verantwortenden Positionen
uns Sand in die Augen zu streuen - allerdings wollen wir Bürger auch nicht den
Tatsachen in die Augen sehen - denn die Vergeudung von umweltschädlichen
Brennstoffen ist uns so egal, solange die Preise stimmen. Erst über die Preise
sind wir Bürger zu erreichen. Wir wissen doch ganz genau, was für uns Alle gut
und nicht richtig ist. Aber das ist uns eigentlich ganz egal, sonst hätten wir
Produkte, die uns schaden, längst bürgerweit geächtet, würden sie nicht mehr
kaufen.
Wir
sind leider viel zu sehr abhängig von Lust, Rausch, Populismus, kurzfristigen
angenehmen Entscheidungen usw., sonst würden wir bewusster gegen uns
schädigende Handlungen und Informationen vorgehen. Das gilt für uns
Erwachsenen genauso wie für unsere Kinder, für die wir - auch wenn es viel
bequemer ist, sich nach den Anderen zu richten - verantwortlich sind. Meistens
ist nicht die populäre Entscheidung richtig, sondern die auf lange Sicht
und Konsequenz aufgebaute Entscheidung.
Achten
sie einmal darauf, wie unsere Entscheidungsträger in Politik, Medien und
anderswo populistischen und exhibitionistischen Tendenzen nachlaufen. Sie wollen
uns nicht nur informieren, sondern sie frönen der negativen Lust nach neuesten
Informationen, auch wenn sie für uns überhaupt nicht lebenswichtig sind. Aber
wir selbst sind natürlich auch daran schuld, weil wir nur die neuesten
Informationen wollen, möglichst die, die uns "anmachen", die unseren Süchten
entsprechen. Und sind diese Neuigkeiten für uns "durch" wie man so
sagt, dann sind sie auch für die Medien "gestorben". Dies gilt für
alle Krisenherde, länger anhaltende Probleme usw. Natürlich liegt es an uns
selbst, wie wir mit Informationen umgehen. Genau das - so habe ich den Eindruck
- haben wir noch lange nicht "drauf" - oder wollen wir es gar nicht??!
Internationale Energieagentur (IEA)
Aral
ADAC-Informationen zu
Benzinpreisen
Mineralölwirtschaftsverband
(MWV)
tankbillig.de
benzinpreise.de
Dazu
auch der Artikel
S
H E L L

"Wir
machen gute Gewinne"

Der Shell-Spitzenmanager Jeroen van der Veer über den
Ölpreis und die Ökosteuer, über Zukunftsenergien und den Klimawandel - ein
ZEIT-Gespräch

Von Fritz Vorholz
Entnommen
aus: http://www.zeit.de/2000/39/Wirtschaft/200039_van_der_veer-int.html
zum
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Kraftfahrstoffpreisvergleich
in Europa
306a/2000
14. September 2000
Für Rückfragen:
Ulf Rasch, Tel.: (089) 7676-2108
Benzinpreise - Super bleifrei (95 Oktan)
 | Belgien 2,17 DM
 | Dänemark 2,29 DM
 | Deutschland 2,08 DM
 | Finnland 2,46 DM
 | Frankreich 2,19 DM
 | Griechenland 1,65 DM
 | Großbritannien 2,69 DM
 | Irland 1,65 DM
 | Italien 2,19 DM
 | Kroatien 1,73 DM
 | Liechtenstein 1,85 DM
 | Luxemburg 1,70 DM
 | Niederlande 2,35 DM
 | Norwegen 2,68 DM
 | Österreich 1,92 DM
 | Polen 1,66 DM
 | Portugal 1,75 DM
 | Schweden 2,27 DM
 | Schweiz 1,94 DM
 | Slowakische Republik 1,63 DM
 | Spanien 1,64 DM
 | Tschechische Republik 1,69 DM
 | Ungarn 1,83 DM |
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Die Preise sind Mittelwerte und können regionalen Schwankungen
unterliegen. Stand: 14. September 2000, Quelle: ADAC
306a/2000
14. September 2000
Für Rückfragen:
Ulf Rasch, Tel.: (089) 7676-2108
Benzinpreise - Diesel
 | Belgien 1,73 DM
|
 | Dänemark 1,91 DM
 | Deutschland 1,73 DM
 | Finnland 1,67 DM
 | Frankreich 1,70 DM
 | Griechenland 1,35 DM
 | Großbritannien 2,69 DM
 | Irland 1,65 DM
 | Italien 1,77 DM
 | Kroatien 1,36 DM
 | Liechtenstein 1,92 DM
 | Luxemburg 1,48 DM
 | Niederlande 1,78 DM
 | Norwegen 2,52 DM
 | Österreich 1,67 DM
 | Polen 1,30 DM
 | Portugal 1,23 DM
 | Schweden 1,95 DM
 | Schweiz 2,02 DM
 | Slowakische Republik 1,61 DM
 | Spanien 1,42 DM
 | Tschechische Republik 1,45 DM
 |
Ungarn 1,61 DM
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Die Preise sind Mittelwerte und können
regionalen Schwankungen unterliegen. Stand: 14. September 2000, Quelle: ADAC
Dazu
meine Meinung:
Sind
unsere Preise wirklich so hoch, oder wollen wir den Tatsachen nicht in die Augen
schauen. Es gibt und gab andere Energien und Transportmöglichkeiten als die,
die wir favorisieren.
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Handy-Hacker
– Gefahr für den Mobilfunk
Alle sprechen von UMTS und
multimediafähigen Handys – Mobiltelefon und elektronisches Adressbuch
verschmelzen. Aber mit den Möglichkeiten der Zukunftstechnologie wachsen die
Risiken: Hacker-Angriffe auf Mobiltelefone, Virus-Attacken auf Handy-Netze.
Deutsche und russische Software-Experten warnen vor mangelhaften Sicherheitsmaßnahmen
der Telefongesellschaften. Droht der schönen neuen Handywelt ein elektronisches
Pearl-Harbor?
www.kaspersky.com
Moskau. Die alte Kommando-Wirtschaft ist zusammengebrochen. Die digitale
Revolution aus dem Westen begeistert die städtische Jugend. Die
Handy-Generation beherrscht Prachtboulevards und Shopping Malls. Wer es sich
leisten kann, telefoniert mobil und surft durchs Netz. Auch Eugene Kaspersky ist
davon angesteckt. Der 35-jährige Jungunternehmer gilt als Rußlands
erfolgreichster Hacker-Jäger. Kaspersky kennt die Moskauer Hacker-Szene. Hier
im „Nirvana“ treffen sich die Kids zum Ballern, Surfen und Abhängen. Die
Hacker unter ihnen haben ein neues Ziel: die Mobilfunk-Netze.
Eugene Kaspersky, Viren-Experte: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich in
den künftigen Handy-Betriebssystemen Schwachstellen einschleichen. Und wenn
solche Schlupflöcher entdeckt werden, dann wird es für die Handy-Nutzer gefährlich.
Und auch für die Hersteller, denn sie werden dann ihre Handys für aufwendige
Programmkorrekturen zurückrufen müssen.“
Auf russischen Internet-Seiten diskutieren Hacker bereits heute mögliche
Angriffspunkte, tauschen Programmiercodes aus. Heckenschützen aus dem
Cyberspace ? Die Mobiltelefon-Konzerne arbeiten lieber an peppigen Designs. Doch
wenn der Hacker-Einbruch in die heile Handy-Welt gelingt, könnten die
hochfliegenden Multimedia-Versprechungen leicht platzen. Doch die Konzerne
bleiben euphorisch.
Scott Goldman, Intern. WAP-Forum: „Sie werden ihren Flugplan mit dem Handy
umbuchen können, sie können abfragen, wann ein Film im Kino läuft, sie können
im Restaurant einen Tisch reservieren – alles vom Handy aus. Ihr Mobiltelefon
wird damit immer mehr von einem reinen Kommunikationsmittel zu einem Gerät für
Transaktionen jeder Art.“
In wenigen Jahren werden Milliardenbeträge sekundenschnell über Millionen von
Handys durchs Internet jagen. Diese gewaltigen Finanzströme versprechen
Eindringlingen fette Beute. Das Störpotential von Hackers ist vielfältig:
Hacker bombardieren Handy-Nutzer mit Unmengen unerwünschter SMS. Das sogenannte
„Spamming“ hat in Spanien schon Netzwerke zusammenbrechen lassen.
Noch heimtückischer: Handy-Viren nisten sich in mobilen Systemen ein, springen
von Gerät zu Gerät - und plündern fremde Konten.
Oder: Telefon-Abzocker zapfen Handys an und telephonieren unbemerkt auf Kosten
des arglosen Besitzers fröhlich durch die Welt. Oder stehlen gespeicherte Daten
und Adressen.
Zurück in Moskau. Eugene Kaspersky und sein junges Team tüfteln kargen Büros
an der Hacker-Abwehr für die Handys von morgen. Vor gerade drei Jahren hat der
Software-Unternehmer die Firma gegründet. Seine Anti-Viren-Programme für PCs
verkauft der 35-jährige inzwischen weltweit. Tendenz steigend, berichtet er.
Kasperski ist überzeugt, dass die Handy-Codes früher oder später geknackt
werden. Und er weiß, wo von er redet. Schließlich sind auch die PC-Netze von
Viren überrannt worden.
Eugene Kaspersky, Kaspersky Lab: “Wenn die Funktionen dieser Software so ähnlich
sind, wie Microsoft Windows, wird das ein Alptraum werden für die Nutzer von
Mobiltelefonen ...Wir werden den Melissa-Virus haben, Trojanische Pferde ... Die
Programme können auf die Adressliste zugreifen und sich per SMS an die auf
ihrem Handy gespeicherten Nummern verschicken.“
Von Moskau nach München – Software-Experte Travis Witteveen berät in der
bayerischen Landeshauptstadt Unternehmen, wie sie sich vor Angriffen von
Datenpiraten schützen können. Auch er erwartet schon in den nächsten Jahren
Millionen-Schäden durch Handy-Viren. Besonders gefährlich wird es, je weniger
Betriebssysteme sich weltweit als Software-Standard durchsetzen. Und:
Handy-Viren verbreiten sich rasend schnell.
Travis Witteveen, Internet-Sicherheitsexperte: „Man hat den „I love
you“-Virus gesehen, dass er sich auf rund 900.000 PCs innerhalb von drei
Stunden verbreitet hat. In der neuen Welt, wenn die Handys mehr wie ein
Computer-Betriebssystem funktionieren, haben wir Millionen Handies – mehr als
Computer. Und die sind immer Online. Das heißt, was bei „I love you“ mehr
als 3 Stunden für 900.000 PCs gedauert hat, könnte bei Handys millionenfach
innerhalb einer Stunde möglich sein.“
Die Gefahr droht nicht erst mit den UMTS-Wunder-Winzlingen. Bereits die nächste
Generation von WAP-Handys ist anfällig.
Travis Witteveen: „In der neuen Version von WAP gibt es auch die Möglichkeit,
Programme zu schreiben, die auf dem Handy ausgeführt werden. Man schreibt etwas
bösartiges, setzt es auf einen zentralen Server. Der Benutzer geht dahin,
denkt, dass es etwas wertvolles ist, z.B. Aktieninformationen,
Nachrichtendienste oder ein Programm, das er gerne spielen möchte. Er lädt es
herunter und es führt etwas lokal aus.“
Für Eugene Kaspersky versprechen solchen Aussichten gute Geschäfte. Und das
weltweit. Aber auch der russische Markt wächst rasant. Mittlerweile surfen in
den Metropolen rund 4 Millionen Menschen im Internet. 10 Millionen Russen nutzen
ein Handy und helfen damit die Kassen der weltweit operierenden Handy-Multis füllen.
Doch der Boom ist trügerisch.
Eugene Kaspersky: „Die Lage wird solange ruhig sein, bis die ersten Viren und
Trojanischen Pferde für Handys auftauchen werden.“
Dann dürfte den Konzernen das Lachen vergehen. Bis dahin wollen Kaspersky und
sein Team eine wirksame Anti-Viren-Abwehr bieten können.
Entnommen
aus:
http://www.newsandpictures.de/planetopia/
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Babygeschrei
statt Mobbing
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Die Rückkehr zu `Heim und Herd`- Reporter des englischen Senders BBC stießen
jetzt auf dieses Phänomen. Für eine Dokumentarreihe über die Traumberufe
der Frauen in den vergangenen 50 Jahren starteten sie eine großangelegte
Umfrage. Ergebnis: Immer mehr Frauen verzichten zugunsten der Familie auf
eine Karriere.
Auch in Deutschland zeichnet sich dieser Trend jetzt ab. Von den erwerbstätigen
Frauen (18-65 Jahre) sind gut ein Drittel als Hausfrauen tätig, Tendenz
steigend. Gisela Goerdeler vom Deutschen Hausfrauen Bund: „Der Status der
Hausfrau und Mutter ist für junge Frauen zunehmend attraktiv. Ich habe den
Eindruck, dass vor allem sie sehen, dass eine Karriere im Büro nicht nur ein
Zuckerschlecken ist, sondern durchaus Opfer verlangt.“
Eine Studie der Frauenzeitschrift „Brigitte“ hatte kürzlich ergeben,
dass Hausfrauen und Mütter sich im Vergleich zu berufstätigen Frauen als
besonders glücklich bezeichnen. In den Achtzigerjahren waren sie noch
unzufrieden und wollten lieber einen `ordentlichen` Beruf ausüben.
Der `Beruf` der Hausfrau – kaum ein anderer hat in den letzten Jahrzehnten
einen so extremen Auf – , Ab- und nun wieder Aufschwung erlebt. In den Fünfzigerjahren
noch als propere Nachkriegsikone gefeiert, die Haus und Familie
zusammenhielt, litt das Ansehen der Hausfrau in den kommenden Jahrzehnten
beträchtlich. Wer in den Sechziger- und Siebzigerjahren zugab freiwillig mit
Ata und Ariel zu hantieren, galt als dumm oder unterdrückt. Dann schon
lieber Sekretärin oder noch besser: Flugbegleiterin - lange Zeit der
Traumberuf für Frauen schlechthin. In schicken Uniformen flogen sie durch
die Welt und lernten durch ihren Beruf ein Leben im Jet-Set kennen. Mitte der
Achtzigerjahre erlitt der Job der Stewardess in der Beliebtheitsskala jedoch
einen Absturz. Zu groß war die Kluft zwischen Schein und Sein.
Auch Sekretärinnen wollten die Frauen in den Achtzigerjahren nicht mehr
sein. Stattdessen stopften sie sich Schulterpolster unter die Blazer und
marschierten geradewegs in Richtung Chefsessel. Als Orientierung diente ihnen
damals auch der Kinohit „Mit den Waffen der Frauen“, in dem Beth alias
US-Schauspielerin Melanie Griffith es spielend von der Vorstadt-Sekretärin
zur Manhattener Businessfrau schaffte. Das gefiel den Frauen, daran nahmen
sie sich ein Vorbild.
Inzwischen jedoch hat auch dieses Ideal seinen Glanz verloren. Frauen mussten
feststellen, dass Familie und Beruf nicht so einfach unter einen Hut zu
bekommen sind. Der Verzicht auf eins von beiden - oft unvermeidbar. Am
Scheideweg scheinen sich nun immer mehr Frauen für eine Rolle als Hausfrau
und Mutter zu entschließen.
Entnommen
aus:
http://www.vavo.de/published/article-164.asp
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Mobiles
Internet
Das
Telefon weiß immer wo
Die
Milliardenausgaben für neue Mobilfunknetze müssen wieder rein, dabei soll eine
Funktion helfen - die Geräte sind exakt zu orten /
Von Stefan Schmitt
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Wer ist in Zukunft der Spion: 007 oder sein Handy?
(Fotos: MGM, Nokia)
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"Spion
in der Tasche" titelt die BBC im Technology-Teil der
Nachrichten-Homepage. Hier geht es nicht etwa um die neuesten Minikameras oder
Richtmikrofone für britische Gentlemen-Agenten. - Das Telefon wird zum Spion
und es richtet sich gegen seinen Benutzer. Dieses Szenario zeichnet BBC für die
Einführung der neuen Mobilfunkstandards GPRS und UMTS.
In Großbritannien wird die neue Technik als potentielle Bedrohung der Privatsphäre
wahrgenommen. Gerade erst hatte das Unterhaus ein neues, weitgreifendes Gesetz
zur elektronischen Überwachung verabschiedet. (wir
berichteten)
Da könnte zusammen mit dem Mobilfunk der dritten Generation ein elektronischer
Lauschangriff nie gekannten Ausmaßes heraufziehen, warnen Datenschützer. Denn
Telefone nach dem neuen Standard können nahezu punktgenau geortet werden.
UMTS-Handy
als Peilsender
Ähnlich
wie bei Satellitennavigation wird es möglich sein, UTMS-Handys bis auf fünfzehn
Meter genau zu orten.
Außerdem wird schon der nächste Typ mobiler Telefone, die nach dem
GPRS-Standard arbeiten, ständig online sein. Diese Geräte senden beständig
Daten. Damit ist eine nahtlose Verfolgung eines bestimmten Telefonkunden über
den Computer seines Telefondienstleisters möglich.
Dritte
Generation als Sprachhandy uninteressant
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Geräte der 3. Generation sind ganz auf das mobile
Internet ausgerichtet. (Foto: Siemens)
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Was die Briten fürchten, ist gleichzeitig die große
Hoffnung von Telefonfirmen und -dienstleistern. Denn die neuen Funknetze sind
nicht für banalen Sprachverkehr entworfen worden. "Telefongespräche
werden da keine große Rolle spielen", prognostiziert Rainer Wiedmann, Präsident
des Deutschen Multimedia Verbandes
(dmmv).
Für Telefonate braucht man die teure technische Leistung, die GPRS und später
UMTS bieten, nicht. Technik und Geschäftsmodelle der dritten
Mobilfunkgeneration sind voll auf das "mobile Internet" ausgelegt.
Zu horrenden Preisen Websites anzuschauen, die im heimischen Rechner hundertmal
größer angezeigt werden, dürfte die Kunden wenig verlocken. - Zumal sie aus
dem "alten" Internet gewohnt sind, Inhalte kostenlos abrufen zu können.
Ohne
Lokalisierung kein Geschäft
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Alle UMTS-Handys sollen einen Knopf zum Abschalten
der Ortungsfunktion bekommen. (Foto: Siemens)
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Nur wenn das mobile Internettelefon unterwegs einzigartige Dienste anbietet,
werden Kunden zahlen. So sind dynamische Verkehrsleitdienste genauso denkbar wie
ein Telefon, das einem mitteilt:
"Zwei Strassen weiter links um die Ecke gibt es ein Café, dass Dir
gefallen wird. Schließlich warst Du vor zwei Wochen in Berlin in einem ganz ähnlichen
Laden, den Du so gut fandest. Weißt du noch?"
Das Telefon als Peilsender und universelle Plattform zur Umweltinformation - das
nennt man "Lokalisierung": Nur für solche Angebote wird der
Verbraucher Geld auf den Tisch legen. - Da ist sich die Mobilfunkbranche einig.
Kontrolle
bleibt beim Benutzer
Dass
ständige Ortbarkeit Ängste weckt, planen die Strategien der Mobilfunkplaner
mit ein: Mittels einer speziellen Taste werde man die Ortsinformation jederzeit
ausschalten können.
Mit dem selben Argument wird auch die britische Öffentlichkeit beruhigt.
Katalysator
Werbung
Das
ist aber nur die halbe Wahrheit: Wenn sich im mobilen Internet ein Werbemarkt
auftut, werden die Lokalisierungsdaten das verlockendste für die Werbekunden
sein. Zielgenaue Werbung an die Technik-affine Zielgruppe der UMTS-Telefonierer
in einem bestimmten Ballungsraum, einem Ort oder in einem Autobahnstau - wer
wollte sich das entgehen lassen?
Mit zunehmendem Interesse der werbetreibenden Wirtschaft an dynamisch
lokalisierbarer Werbung werden die Mobilfunkfirmen überlegen müssen:
Wie halten wir die Kunden davon ab, den Werbe-Spion in der Tasche abzuschalten?
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Vom Sinn des
Lebens lesen
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Dass 'Dienstags bei Morrie. Die Lehre eines Lebens' in den USA zu einem der
erfolgreichsten Sachbücher des letzten Jahrzehnts werden würde, hätte er
sich nicht erträumt. Auch im deutschen Buchhandel ist die Nachfrage jetzt
groß. Vielleicht weil es selten Bücher gibt, die in so bestechender
Klarheit wiedergeben, worum es im Leben geht. 'Hier spricht der Kleine Prinz
nachdem er erwachsen geworden ist,' schreibt ein US-Leser. Und seine Schwärmerei
scheint kaum übertrieben.
'Die Menschen haben keinen Sinn in ihrem Leben gefunden, deshalb rennen sie
die ganze Zeit rastlos herum, denken: das nächste Auto, das nächste Haus,
der nächste Job. Dann entdecken sie, dass jene Dinge ebenfalls leer sind,
und rennen weiter', resümiert der mittlerweile verstorbene Morris Schwartz.
'Es funktioniert nicht. Man kann Liebe, Sanftheit, Zärtlichkeit oder
Vertrauen nicht durch materielle Dinge ersetzen.'
Wenn du lernst, wie man stirbt, lernst du, wie man lebt,' sagt Morrie. Er
selbst kam zu dieser Einsicht, nachdem bei ihm 1994 Amyothrophische
Lateralsklerose(ALS) diagnostiziert wurde, eine schwere Nervenkrankheit,
deren berühmtestes Opfer der amerikanische Physiker Stephen Hawking ist. Im
Laufe von etwa fünf Jahren verliert der Patient die Kontrolle über alle
Muskeln, so dass er sich schließlich nicht mehr bewegen, nicht mehr sprechen
und nicht mehr atmen kann.
Als sein einstiger Lieblingsprofessor von seiner Krankheit erfährt, ist
Mitch Albom glücklich verheiratet, wohlhabend, erfolgreich und durch eine
Radio-Show in der Stadt Denver als Sportjournalist relativ prominent. Mit 37
Jahren glaubt er im bereits alles erreicht zu haben. Monate später sieht er
Morrie beim 'Zappen' in einer Talkshow wieder. Nicht nur die Tatsache, dass
sein knapp 70jähriger einstiger Mentor in der Gewissheit lebt, eines Tages
ersticken zu müssen, bestürzt Mitch. Dem Reporter wird bewusst, wie sehr er
es versäumt hat, sich die Ratschläge seines Professors zu Herzen zu nehmen.
Der hatte ihm in der Studentenzeit eingebläut, nie Geld oder Karriere das
Leben bestimmen zu lassen. Stattdessen erkennt Mitch, wie viele Träume er
gegen Gehaltsschecks eingetauscht hatte. Er beschließt, Morrie noch einmal
aufzusuchen. Es bleibt nicht bei dem einen Besuch. 14 Dienstage nimmt der
einstige Workaholic sich frei und fliegt von Denver, Colorado nach West
Newton, Massachusetts, und zurück. Er bittet den todkranken Mann ihn das
Leben zu lehren, fragt ihn nach seinen Ansichten über Ehe und Familie, über
die Arbeit und erfährt, dass die Liebe die einzig rationale Antwort auf alle
Fragen ist. Die freundschaftliche Bindung, die Albom gegenüber seinem
Professor empfindet, wird immer stärker. Doch Morrie leitet auch zum
Loslassen an. Er lehrt ihn, mit Trauer umzugehen, und hilft ihm, die Vergänglichkeit
zu akzeptieren.
Am Ende hat der Leser das Gefühl, einen liebgewordenen Menschen beinahe
selbst in den Tod begleitet zu haben. Doch auch dafür hat Morrie ein Rezept
parat: Solange wir einander lieben und uns an dieses Gefühl erinnern, können
wir sterben, ohne wirklich fortzugehen. All die Liebe, die man gegeben hat,
alle Erinnerungen sind noch da. Man lebt weiter in den Herzen der Menschen,
die man berührt und denen man Gutes getan hat. 'Der Tod beendet das Leben'
sagt Morrie,'aber eine Beziehung kann dadurch nicht beendet werden'.
Mitch Albom: Dienstags bei Morrie. Die Lehre eines Lebens. Goldmann.
217 Seiten, DM 29,90, ISBN 3-442-308-208.
Entnommen
aus:
http://www.vavo.de/published/article-144.asp
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Drei
Skinheads sind wegen Mordes zu hohen Haftstrafen verurteilt worden: Der 24-jährige
Neonazi aus dem brandenburgischen Bad Liebenwerda erhielt in
Halle die Höchststrafe und muss lebenslänglich hinter Gitter. Bundeskanzler
Gerhard Schröder und andere Politiker begrüßten das Urteil. "Es kann
nicht angehen, dass einige Leute bestimmen wollen, wer sich in diesem Lande
aufhält und hier leben darf" so der Bundeskanzler.
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Die
Deutschen haben inzwischen die Italiener als
Handy-Könige
abgelöst.
Der
internationale Handy-Boom hat inzwischen auch die Deutschen voll erfasst.
“Anfang nächsten Jahres werden in Deutschland 50 Millionen mobil erreichbar
sein”, berichtete das Bundeswirtschaftsministerium am Montag. Dies entspräche
nach Angaben der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post der Ende
2000 erwarteten Zahl von Festnetzanschlüssen. Vollständige Meldung ist zu
finden unter: Entnommen
aus: http://www.zdf.msnbc.de/news/62848.asp
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Nobelpreise feierlich überreicht
In
Oslo und Stockholm sind am Sonntag, 10.12.2000 bei der 100. Nobelpreisverleihung
die diesjährigen Auszeichnungen an 13 durchweg männliche Preisträger aus
sieben Staaten überreicht worden. Der südkoreanische Präsident Kim Dae Jung
nahm in Oslo den Friedensnobelpreis entgegen und erklärte, er sei “grenzenlos
dankbar”.
The Nobel
Foundation
Das
Nobelpreis-Archiv
Die
Friedensnobelpreisträger seit 1901
vollständige Meldung bei 
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