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Mein Wunsch ist es,  viele interessante Beiträge zu diesem Thema zu sammeln und zu veröffentlichen. Wer Informationen zu diesen Themen - kein Klatsch - für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte, aber keine eigene Homepage hat, kann sie mir gerne zusenden unter dem Feedback-Formular; sie werden mit Ihrem Namen hier veröffentlicht.

 

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Die Profit- und Optimierungssucht - so meine Meinung - wird uns Alle - ja hat uns schon - mehr und mehr unzufrieden machen, so dass Sorgen, Nöte und Versäumnisse in aller Welt, aber auch bei uns, immer größere Ausmaße annehmen werden. 

Letztlich rührt dieses Verhalten aus ausbeuterischer, menschenverachtender, der Raffsucht sich ergebener Wirtschaftspolitik ohne Verantwortungsbewußtsein für jetzige und zukünftige Generationen. Leider trifft dafür nicht nur Einzelne, sondern auch uns Verbraucher die Schuld, weil unser Denken sich in erster Linie dem Grundsatz verschrieben hat - mehr, mehr, besser, mehr.............!

Und was ist nun mit "BSE"? Da ist zu hören, daß die Fleischwirtschaft schon seit Anfang der 90-iger Jahre von mehreren Fällen gewusst hat. Und dann wird der Politik auch noch die Schuld gegeben, sie habe nicht genügend getan. Das ist schon eine bodenlose Unverschämtheit. Und wir lassen uns das Alles gefallen!!?? Die Verantwortlichen haben also wider besseren Wissens einfach weitergemacht, egal, ob es für den Verbraucher schädlich ist oder nicht. Das ist - so scheint mir - nicht nur dort üblich, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Ich denke an Rodungen im Urwald und vieles mehr. Es geht dabei nämllich gar nicht mehr um unseren Wohlstand, es geht nur um einseitigen Profit.

Es wird Zeit, dass Verantwortliche in der Wirtschaft und in höheren anderweitigen Positionen in aller Welt, die sich gegen besseres Wissen - meist aus Profitsucht - gegenüber der Gesundheit und dem Wohlbefinden eines Volkes vergehen, zur Verantwortung gezogen werden. Es reicht nicht ein Mehr an Kontrollen, die letztlich noch mehr Geld fordern, sondern die charakterliche Prüfung von Menschen in bestimmten Positionen und die Überprüfung, ob sie ein bestimmtes Gewerbe überhaupt ausführen dürfen. Es geht nicht nur um Qualifikation, denn die Verantwortungslosen sind hoch qualifizierte Leute.  Es geht dabei um Integrität, Unempfindlichkeit gegen Bestechung und Anbiederung, es geht um Ehre und Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich, den Einzelnen und damit auch der gesamten Gesellschaft, pathetisch gesehen sogar gegenüber der ganzen  Weltbevölkerung. Auch wenn mir die Art und Weise der Durchsetzung nicht gefällt: In China scheint man in Einzelfällen dagegen besonders hart durchzugreifen. Warum nicht hier in Europa? Es geschieht so viel Legales nach dem Gesetz, was dennoch verwerflich ist.

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Endlich!

Tiermehl ab Mittwoch, 29.11.2000 verboten

 

Foto: TiermehlIn Deutschland darf ab Mittwoch kein Tiermehl mehr verfüttert werden. Der Zentrale BSE-Krisenstab sei übereingekommen, die Verfütterung per Eilverordnung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu verbieten, erklärte Martin Wille, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium am Samstag nach der Sitzung des Gremiums in Bonn

näheres unter:   

 http://www.zdf.msnbc.de/news/66422.asp?ref=newsletter

 

Der Kampf gegen BSE
Woraus besteht Tiermehl?
Die wichtigsten EU-Vorschriften
Zwei BSE-Schnelltestverfahren
Experte: Tests nicht zuverlässig
Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
Chronik des Skandals
Experten: BSE-Fleisch wurde schon verzehrt
Der Krisenplan gegen BSE

 

 

 

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller 

hat die deutschen Unternehmen ausdrücklich ermutigt, rechtsextremistischen Mitarbeitern zu kündigen. Müller sagte der Hamburger “Bild am Sonntag”, er unterstütze den entsprechenden Aufruf der Arbeitgeberorganisationen, auch wenn es zu Arbeitsprozessen kommen könne.

“Die Betriebe müssen ganz klar zeigen: Null Toleranz gegenüber Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Radikalismus.”


WERNER MÜLLER

 

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Meeresspiegelanstieg hat Folgen

 

Foto: Everglades Umweltschützer: Nutzflächen und Korallenriffe in Gefahr

 

 Umweltschützer und die kleinen Inselstaaten haben auf dem Weltklimagipfel vor den bereits beginnenden massiven Folgen des Meeresspiegelanstiegs gewarnt. Die Küsten und das Süßwasser des US-Staates Florida sei stark bedroht, berichteten die Umweltgruppe WWF am Donnerstag in Den Haag.

 

Entnommen aus:     http://www.zdf.msnbc.de/news/65749.asp

 

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Dresdner Bank bespitzelt Mitarbeiter

Die Dresdner Bank

 

Die Dresdner Bank hat seit dem vergangenen Jahr einem Magazinbericht zufolge Mitarbeiter und Journalisten von einem Privatdetektiv bespitzeln lassen. Dieser sollte Kontakte von Mitarbeitern zu Journalisten herausfinden.

 

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   Der Euro
Hintergründe bei ZDF.MSNBC
Was bringt uns der Euro?
Chronologie: Der Weg zum Euro
Euro-Lexikon bei ZDF.online
Der Euro-Rechner
Foto-Galerie: Scheine und Münzen
 

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 Ölkonzerne erhöhen Spritpreise

 

Die deutschen Mineralölkonzerne haben erneut kräftig an der Preisschraube gedreht. Sie erhöhten am Mittwoch die Preise für Benzin um drei Pfennig und Diesel um vier Pfennig. Als erstes Unternehmen war Shell vorgeprescht. Die Bundesregierung will deshalb bald über ein Entlastungspaket zum Ausgleich sozialer Härten entscheiden

 

Entnommen aus:    

 

Dazu meine Meinung:

 

Die Ölkonzerne haben systematisch verhindert, dass alternative Energien in der Vergangenheit ernsthaft gefördert wurden. Es gibt den "Wassermotor" seit den 70-iger Jahren, Windmaschinen und Sonnenkollektoren seit langen Jahren. Es wurde fast Nichts in die Richtung energiesparender Systeme ernsthaft gesetzt. Sonst wären unsere jetzigen Transportsysteme schon größtenteils überholt. Stattdessen müssen wir einfachen Autofahrer einen autofreien Tag absolvieren. Ich finde es traurig, dass diese Wirtschaftszweige nur durch Druck - statt durch Selbstverantwortung - dazu veranlasst werden können, sich umzustellen.

Sie sind und bleiben die eigentlichen Urheber - Urheberprinzip - der gesamten Umweltprobleme, die wir heute haben und in Zukunft haben werden. Und wieder mal wird keiner der verantwortlichen Menschen in diesen Konzernen zur Verantwortung gezogen. Sie können sich seit Jahren gute Gehälter auf Kosten der zukünftigen Generationen einstecken. Das nenne ich skrupellos. Eine Wirtschaft, und deren Manager, die künftig keine Verantwortung mehr tragen will, sollte endlich strafrechtlich international verfolgt und geächtet werden. 

Und das Alles hat Nichts mit der deutschen Ökosteuer zu tun. 

Immer wieder versuchen Menschen in entscheidenden und zu verantwortenden Positionen uns Sand in die Augen zu streuen - allerdings wollen wir Bürger auch nicht den Tatsachen in die Augen sehen - denn die Vergeudung von umweltschädlichen Brennstoffen ist uns so egal, solange die Preise stimmen. Erst über die Preise sind wir Bürger zu erreichen. Wir wissen doch ganz genau, was für uns Alle gut und nicht richtig ist. Aber das ist uns eigentlich ganz egal, sonst hätten wir Produkte, die uns schaden, längst bürgerweit geächtet, würden sie nicht mehr kaufen. 

Wir sind leider viel zu sehr abhängig von Lust, Rausch, Populismus, kurzfristigen angenehmen Entscheidungen usw., sonst würden wir bewusster gegen uns schädigende Handlungen und Informationen vorgehen. Das gilt für uns Erwachsenen genauso wie für unsere Kinder, für die wir - auch wenn es viel bequemer ist, sich nach den Anderen zu richten - verantwortlich sind. Meistens ist nicht die populäre Entscheidung richtig, sondern die auf  lange Sicht und Konsequenz aufgebaute Entscheidung. 

Achten sie einmal darauf, wie unsere Entscheidungsträger in Politik, Medien und anderswo populistischen und exhibitionistischen Tendenzen nachlaufen. Sie wollen uns nicht nur informieren, sondern sie frönen der negativen Lust nach neuesten Informationen, auch wenn sie für uns überhaupt nicht lebenswichtig sind. Aber wir selbst sind natürlich auch daran schuld, weil wir nur die neuesten Informationen wollen, möglichst die, die uns "anmachen", die unseren Süchten entsprechen. Und sind diese Neuigkeiten für uns "durch" wie man so sagt, dann sind sie auch für die Medien "gestorben". Dies gilt für alle Krisenherde, länger anhaltende Probleme usw. Natürlich liegt es an uns selbst, wie wir mit Informationen umgehen. Genau das - so habe ich den Eindruck - haben wir noch lange nicht "drauf" - oder wollen wir es gar nicht??!

 

 Internet Links    Internationale Energieagentur (IEA)
Internet Links    Aral

 Internet Links    ADAC-Informationen zu Benzinpreisen
Internet Links    Mineralölwirtschaftsverband (MWV)
Internet Links    tankbillig.de
Internet Links    benzinpreise.de

 

Dazu auch der Artikel

 

S H E L L

"Wir machen gute Gewinne"

Der Shell-Spitzenmanager Jeroen van der Veer über den Ölpreis und die Ökosteuer, über Zukunftsenergien und den Klimawandel - ein ZEIT-Gespräch

Von Fritz Vorholz

Entnommen aus:     http://www.zeit.de/2000/39/Wirtschaft/200039_van_der_veer-int.html

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Kraftfahrstoffpreisvergleich in Europa

 

306a/2000
14. September 2000

Für Rückfragen:
Ulf Rasch, Tel.: (089) 7676-2108

Benzinpreise - Super bleifrei (95 Oktan)
Belgien 2,17 DM
Dänemark 2,29 DM
Deutschland 2,08 DM
Finnland 2,46 DM
Frankreich 2,19 DM
Griechenland 1,65 DM
Großbritannien 2,69 DM
Irland 1,65 DM
Italien 2,19 DM
Kroatien 1,73 DM
Liechtenstein 1,85 DM
Luxemburg 1,70 DM
Niederlande 2,35 DM
Norwegen 2,68 DM
Österreich 1,92 DM
Polen 1,66 DM
Portugal 1,75 DM
Schweden 2,27 DM
Schweiz 1,94 DM
Slowakische Republik 1,63 DM
Spanien 1,64 DM
Tschechische Republik 1,69 DM
Ungarn 1,83 DM

Die Preise sind Mittelwerte und können regionalen Schwankungen unterliegen. Stand: 14. September 2000, Quelle: ADAC 

306a/2000
14. September 2000

Für Rückfragen:
Ulf Rasch, Tel.: (089) 7676-2108

Benzinpreise - Diesel

Belgien 1,73 DM
Dänemark 1,91 DM
Deutschland 1,73 DM
Finnland 1,67 DM
Frankreich 1,70 DM
Griechenland 1,35 DM
Großbritannien 2,69 DM
Irland 1,65 DM
Italien 1,77 DM
Kroatien 1,36 DM
Liechtenstein 1,92 DM
Luxemburg 1,48 DM
Niederlande 1,78 DM
Norwegen 2,52 DM
Österreich 1,67 DM
Polen 1,30 DM
Portugal 1,23 DM
Schweden 1,95 DM
Schweiz 2,02 DM
Slowakische Republik 1,61 DM
Spanien 1,42 DM
Tschechische Republik 1,45 DM

Ungarn 1,61 DM

Die Preise sind Mittelwerte und können regionalen Schwankungen unterliegen. Stand: 14. September 2000, Quelle: ADAC

Dazu meine Meinung:

 

Sind unsere Preise wirklich so hoch, oder wollen wir den Tatsachen nicht in die Augen schauen. Es gibt und gab andere Energien und Transportmöglichkeiten als die, die wir favorisieren.

 

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Handy-Hacker – Gefahr für den Mobilfunk

Alle sprechen von UMTS und multimediafähigen Handys – Mobiltelefon und elektronisches Adressbuch verschmelzen. Aber mit den Möglichkeiten der Zukunftstechnologie wachsen die Risiken: Hacker-Angriffe auf Mobiltelefone, Virus-Attacken auf Handy-Netze. Deutsche und russische Software-Experten warnen vor mangelhaften Sicherheitsmaßnahmen der Telefongesellschaften. Droht der schönen neuen Handywelt ein elektronisches Pearl-Harbor? 

www.kaspersky.com

Moskau. Die alte Kommando-Wirtschaft ist zusammengebrochen. Die digitale Revolution aus dem Westen begeistert die städtische Jugend. Die Handy-Generation beherrscht Prachtboulevards und Shopping Malls. Wer es sich leisten kann, telefoniert mobil und surft durchs Netz. Auch Eugene Kaspersky ist davon angesteckt. Der 35-jährige Jungunternehmer gilt als Rußlands erfolgreichster Hacker-Jäger. Kaspersky kennt die Moskauer Hacker-Szene. Hier im „Nirvana“ treffen sich die Kids zum Ballern, Surfen und Abhängen. Die Hacker unter ihnen haben ein neues Ziel: die Mobilfunk-Netze. 
Eugene Kaspersky, Viren-Experte: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich in den künftigen Handy-Betriebssystemen Schwachstellen einschleichen. Und wenn solche Schlupflöcher entdeckt werden, dann wird es für die Handy-Nutzer gefährlich. Und auch für die Hersteller, denn sie werden dann ihre Handys für aufwendige Programmkorrekturen zurückrufen müssen.“
Auf russischen Internet-Seiten diskutieren Hacker bereits heute mögliche Angriffspunkte, tauschen Programmiercodes aus. Heckenschützen aus dem Cyberspace ? Die Mobiltelefon-Konzerne arbeiten lieber an peppigen Designs. Doch wenn der Hacker-Einbruch in die heile Handy-Welt gelingt, könnten die hochfliegenden Multimedia-Versprechungen leicht platzen. Doch die Konzerne bleiben euphorisch. 
Scott Goldman, Intern. WAP-Forum: „Sie werden ihren Flugplan mit dem Handy umbuchen können, sie können abfragen, wann ein Film im Kino läuft, sie können im Restaurant einen Tisch reservieren – alles vom Handy aus. Ihr Mobiltelefon wird damit immer mehr von einem reinen Kommunikationsmittel zu einem Gerät für Transaktionen jeder Art.“
In wenigen Jahren werden Milliardenbeträge sekundenschnell über Millionen von Handys durchs Internet jagen. Diese gewaltigen Finanzströme versprechen Eindringlingen fette Beute. Das Störpotential von Hackers ist vielfältig: 
Hacker bombardieren Handy-Nutzer mit Unmengen unerwünschter SMS. Das sogenannte „Spamming“ hat in Spanien schon Netzwerke zusammenbrechen lassen.
Noch heimtückischer: Handy-Viren nisten sich in mobilen Systemen ein, springen von Gerät zu Gerät - und plündern fremde Konten. 
Oder: Telefon-Abzocker zapfen Handys an und telephonieren unbemerkt auf Kosten des arglosen Besitzers fröhlich durch die Welt. Oder stehlen gespeicherte Daten und Adressen. 
Zurück in Moskau. Eugene Kaspersky und sein junges Team tüfteln kargen Büros an der Hacker-Abwehr für die Handys von morgen. Vor gerade drei Jahren hat der Software-Unternehmer die Firma gegründet. Seine Anti-Viren-Programme für PCs verkauft der 35-jährige inzwischen weltweit. Tendenz steigend, berichtet er. Kasperski ist überzeugt, dass die Handy-Codes früher oder später geknackt werden. Und er weiß, wo von er redet. Schließlich sind auch die PC-Netze von Viren überrannt worden. 
Eugene Kaspersky, Kaspersky Lab: “Wenn die Funktionen dieser Software so ähnlich sind, wie Microsoft Windows, wird das ein Alptraum werden für die Nutzer von Mobiltelefonen ...Wir werden den Melissa-Virus haben, Trojanische Pferde ... Die Programme können auf die Adressliste zugreifen und sich per SMS an die auf ihrem Handy gespeicherten Nummern verschicken.“
Von Moskau nach München – Software-Experte Travis Witteveen berät in der bayerischen Landeshauptstadt Unternehmen, wie sie sich vor Angriffen von Datenpiraten schützen können. Auch er erwartet schon in den nächsten Jahren Millionen-Schäden durch Handy-Viren. Besonders gefährlich wird es, je weniger Betriebssysteme sich weltweit als Software-Standard durchsetzen. Und: Handy-Viren verbreiten sich rasend schnell. 
Travis Witteveen, Internet-Sicherheitsexperte: „Man hat den „I love you“-Virus gesehen, dass er sich auf rund 900.000 PCs innerhalb von drei Stunden verbreitet hat. In der neuen Welt, wenn die Handys mehr wie ein Computer-Betriebssystem funktionieren, haben wir Millionen Handies – mehr als Computer. Und die sind immer Online. Das heißt, was bei „I love you“ mehr als 3 Stunden für 900.000 PCs gedauert hat, könnte bei Handys millionenfach innerhalb einer Stunde möglich sein.“
Die Gefahr droht nicht erst mit den UMTS-Wunder-Winzlingen. Bereits die nächste Generation von WAP-Handys ist anfällig. 
Travis Witteveen: „In der neuen Version von WAP gibt es auch die Möglichkeit, Programme zu schreiben, die auf dem Handy ausgeführt werden. Man schreibt etwas bösartiges, setzt es auf einen zentralen Server. Der Benutzer geht dahin, denkt, dass es etwas wertvolles ist, z.B. Aktieninformationen, Nachrichtendienste oder ein Programm, das er gerne spielen möchte. Er lädt es herunter und es führt etwas lokal aus.“
Für Eugene Kaspersky versprechen solchen Aussichten gute Geschäfte. Und das weltweit. Aber auch der russische Markt wächst rasant. Mittlerweile surfen in den Metropolen rund 4 Millionen Menschen im Internet. 10 Millionen Russen nutzen ein Handy und helfen damit die Kassen der weltweit operierenden Handy-Multis füllen. Doch der Boom ist trügerisch. 
Eugene Kaspersky: „Die Lage wird solange ruhig sein, bis die ersten Viren und Trojanischen Pferde für Handys auftauchen werden.“
Dann dürfte den Konzernen das Lachen vergehen. Bis dahin wollen Kaspersky und sein Team eine wirksame Anti-Viren-Abwehr bieten können. 

Entnommen aus:      http://www.newsandpictures.de/planetopia/

 

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Babygeschrei statt Mobbing

Babygeschrei statt Mobbing Die Rückkehr zu `Heim und Herd`- Reporter des englischen Senders BBC stießen jetzt auf dieses Phänomen. Für eine Dokumentarreihe über die Traumberufe der Frauen in den vergangenen 50 Jahren starteten sie eine großangelegte Umfrage. Ergebnis: Immer mehr Frauen verzichten zugunsten der Familie auf eine Karriere.

Auch in Deutschland zeichnet sich dieser Trend jetzt ab. Von den erwerbstätigen Frauen (18-65 Jahre) sind gut ein Drittel als Hausfrauen tätig, Tendenz steigend. Gisela Goerdeler vom Deutschen Hausfrauen Bund: „Der Status der Hausfrau und Mutter ist für junge Frauen zunehmend attraktiv. Ich habe den Eindruck, dass vor allem sie sehen, dass eine Karriere im Büro nicht nur ein Zuckerschlecken ist, sondern durchaus Opfer verlangt.“

Eine Studie der Frauenzeitschrift „Brigitte“ hatte kürzlich ergeben, dass Hausfrauen und Mütter sich im Vergleich zu berufstätigen Frauen als besonders glücklich bezeichnen. In den Achtzigerjahren waren sie noch unzufrieden und wollten lieber einen `ordentlichen` Beruf ausüben.

Der `Beruf` der Hausfrau – kaum ein anderer hat in den letzten Jahrzehnten einen so extremen Auf – , Ab- und nun wieder Aufschwung erlebt. In den Fünfzigerjahren noch als propere Nachkriegsikone gefeiert, die Haus und Familie zusammenhielt, litt das Ansehen der Hausfrau in den kommenden Jahrzehnten beträchtlich. Wer in den Sechziger- und Siebzigerjahren zugab freiwillig mit Ata und Ariel zu hantieren, galt als dumm oder unterdrückt. Dann schon lieber Sekretärin oder noch besser: Flugbegleiterin - lange Zeit der Traumberuf für Frauen schlechthin. In schicken Uniformen flogen sie durch die Welt und lernten durch ihren Beruf ein Leben im Jet-Set kennen. Mitte der Achtzigerjahre erlitt der Job der Stewardess in der Beliebtheitsskala jedoch einen Absturz. Zu groß war die Kluft zwischen Schein und Sein.

Auch Sekretärinnen wollten die Frauen in den Achtzigerjahren nicht mehr sein. Stattdessen stopften sie sich Schulterpolster unter die Blazer und marschierten geradewegs in Richtung Chefsessel. Als Orientierung diente ihnen damals auch der Kinohit „Mit den Waffen der Frauen“, in dem Beth alias US-Schauspielerin Melanie Griffith es spielend von der Vorstadt-Sekretärin zur Manhattener Businessfrau schaffte. Das gefiel den Frauen, daran nahmen sie sich ein Vorbild.

Inzwischen jedoch hat auch dieses Ideal seinen Glanz verloren. Frauen mussten feststellen, dass Familie und Beruf nicht so einfach unter einen Hut zu bekommen sind. Der Verzicht auf eins von beiden - oft unvermeidbar. Am Scheideweg scheinen sich nun immer mehr Frauen für eine Rolle als Hausfrau und Mutter zu entschließen.
Entnommen aus:      http://www.vavo.de/published/article-164.asp

 

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Mobiles Internet

Das Telefon weiß immer wo


Die Milliardenausgaben für neue Mobilfunknetze müssen wieder rein, dabei soll eine Funktion helfen - die Geräte sind exakt zu orten /
Von Stefan Schmitt


Pierce Brosnan und Nokia UMTS-Desginstudie

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer ist in Zukunft der Spion: 007 oder sein Handy? (Fotos: MGM, Nokia)

"Spion in der Tasche" titelt die BBC im Technology-Teil der Nachrichten-Homepage. Hier geht es nicht etwa um die neuesten Minikameras oder Richtmikrofone für britische Gentlemen-Agenten. - Das Telefon wird zum Spion und es richtet sich gegen seinen Benutzer. Dieses Szenario zeichnet BBC für die Einführung der neuen Mobilfunkstandards GPRS und UMTS.

In Großbritannien wird die neue Technik als potentielle Bedrohung der Privatsphäre wahrgenommen. Gerade erst hatte das Unterhaus ein neues, weitgreifendes Gesetz zur elektronischen Überwachung verabschiedet. (wir berichteten)

Da könnte zusammen mit dem Mobilfunk der dritten Generation ein elektronischer Lauschangriff nie gekannten Ausmaßes heraufziehen, warnen Datenschützer. Denn Telefone nach dem neuen Standard können nahezu punktgenau geortet werden.

 

UMTS-Handy als Peilsender

Ähnlich wie bei Satellitennavigation wird es möglich sein, UTMS-Handys bis auf fünfzehn Meter genau zu orten.

Außerdem wird schon der nächste Typ mobiler Telefone, die nach dem GPRS-Standard arbeiten, ständig online sein. Diese Geräte senden beständig Daten. Damit ist eine nahtlose Verfolgung eines bestimmten Telefonkunden über den Computer seines Telefondienstleisters möglich.

Dritte Generation als Sprachhandy uninteressant

UMTS Design-Studie von Siemens

Geräte der 3. Generation sind ganz auf das mobile Internet ausgerichtet. (Foto: Siemens)

Was die Briten fürchten, ist gleichzeitig die große Hoffnung von Telefonfirmen und -dienstleistern. Denn die neuen Funknetze sind nicht für banalen Sprachverkehr entworfen worden. "Telefongespräche werden da keine große Rolle spielen", prognostiziert Rainer Wiedmann, Präsident des Deutschen Multimedia Verbandes (dmmv).

Für Telefonate braucht man die teure technische Leistung, die GPRS und später UMTS bieten, nicht. Technik und Geschäftsmodelle der dritten Mobilfunkgeneration sind voll auf das "mobile Internet" ausgelegt.

Zu horrenden Preisen Websites anzuschauen, die im heimischen Rechner hundertmal größer angezeigt werden, dürfte die Kunden wenig verlocken. - Zumal sie aus dem "alten" Internet gewohnt sind, Inhalte kostenlos abrufen zu können.

 

Ohne Lokalisierung kein Geschäft

UMTS Design-Studie von Siemens

 

 

 

 

 

Alle UMTS-Handys sollen einen Knopf zum Abschalten der Ortungsfunktion bekommen. (Foto: Siemens)

Nur wenn das mobile Internettelefon unterwegs einzigartige Dienste anbietet, werden Kunden zahlen. So sind dynamische Verkehrsleitdienste genauso denkbar wie ein Telefon, das einem mitteilt:

"Zwei Strassen weiter links um die Ecke gibt es ein Café, dass Dir gefallen wird. Schließlich warst Du vor zwei Wochen in Berlin in einem ganz ähnlichen Laden, den Du so gut fandest. Weißt du noch?"

Das Telefon als Peilsender und universelle Plattform zur Umweltinformation - das nennt man "Lokalisierung": Nur für solche Angebote wird der Verbraucher Geld auf den Tisch legen. - Da ist sich die Mobilfunkbranche einig.

 

Kontrolle bleibt beim Benutzer

Dass ständige Ortbarkeit Ängste weckt, planen die Strategien der Mobilfunkplaner mit ein: Mittels einer speziellen Taste werde man die Ortsinformation jederzeit ausschalten können.

Mit dem selben Argument wird auch die britische Öffentlichkeit beruhigt.

Katalysator Werbung

Das ist aber nur die halbe Wahrheit: Wenn sich im mobilen Internet ein Werbemarkt auftut, werden die Lokalisierungsdaten das verlockendste für die Werbekunden sein. Zielgenaue Werbung an die Technik-affine Zielgruppe der UMTS-Telefonierer in einem bestimmten Ballungsraum, einem Ort oder in einem Autobahnstau - wer wollte sich das entgehen lassen?

Mit zunehmendem Interesse der werbetreibenden Wirtschaft an dynamisch lokalisierbarer Werbung werden die Mobilfunkfirmen überlegen müssen:

Wie halten wir die Kunden davon ab, den Werbe-Spion in der Tasche abzuschalten?

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Vom Sinn des Lebens lesen

Vom Sinn des Lebens lesen Dass 'Dienstags bei Morrie. Die Lehre eines Lebens' in den USA zu einem der erfolgreichsten Sachbücher des letzten Jahrzehnts werden würde, hätte er sich nicht erträumt. Auch im deutschen Buchhandel ist die Nachfrage jetzt groß. Vielleicht weil es selten Bücher gibt, die in so bestechender Klarheit wiedergeben, worum es im Leben geht. 'Hier spricht der Kleine Prinz nachdem er erwachsen geworden ist,' schreibt ein US-Leser. Und seine Schwärmerei scheint kaum übertrieben.

'Die Menschen haben keinen Sinn in ihrem Leben gefunden, deshalb rennen sie die ganze Zeit rastlos herum, denken: das nächste Auto, das nächste Haus, der nächste Job. Dann entdecken sie, dass jene Dinge ebenfalls leer sind, und rennen weiter', resümiert der mittlerweile verstorbene Morris Schwartz. 'Es funktioniert nicht. Man kann Liebe, Sanftheit, Zärtlichkeit oder Vertrauen nicht durch materielle Dinge ersetzen.'

Wenn du lernst, wie man stirbt, lernst du, wie man lebt,' sagt Morrie. Er selbst kam zu dieser Einsicht, nachdem bei ihm 1994 Amyothrophische Lateralsklerose(ALS) diagnostiziert wurde, eine schwere Nervenkrankheit, deren berühmtestes Opfer der amerikanische Physiker Stephen Hawking ist. Im Laufe von etwa fünf Jahren verliert der Patient die Kontrolle über alle Muskeln, so dass er sich schließlich nicht mehr bewegen, nicht mehr sprechen und nicht mehr atmen kann.

Als sein einstiger Lieblingsprofessor von seiner Krankheit erfährt, ist Mitch Albom glücklich verheiratet, wohlhabend, erfolgreich und durch eine Radio-Show in der Stadt Denver als Sportjournalist relativ prominent. Mit 37 Jahren glaubt er im bereits alles erreicht zu haben. Monate später sieht er Morrie beim 'Zappen' in einer Talkshow wieder. Nicht nur die Tatsache, dass sein knapp 70jähriger einstiger Mentor in der Gewissheit lebt, eines Tages ersticken zu müssen, bestürzt Mitch. Dem Reporter wird bewusst, wie sehr er es versäumt hat, sich die Ratschläge seines Professors zu Herzen zu nehmen.

Der hatte ihm in der Studentenzeit eingebläut, nie Geld oder Karriere das Leben bestimmen zu lassen. Stattdessen erkennt Mitch, wie viele Träume er gegen Gehaltsschecks eingetauscht hatte. Er beschließt, Morrie noch einmal aufzusuchen. Es bleibt nicht bei dem einen Besuch. 14 Dienstage nimmt der einstige Workaholic sich frei und fliegt von Denver, Colorado nach West Newton, Massachusetts, und zurück. Er bittet den todkranken Mann ihn das Leben zu lehren, fragt ihn nach seinen Ansichten über Ehe und Familie, über die Arbeit und erfährt, dass die Liebe die einzig rationale Antwort auf alle Fragen ist. Die freundschaftliche Bindung, die Albom gegenüber seinem Professor empfindet, wird immer stärker. Doch Morrie leitet auch zum Loslassen an. Er lehrt ihn, mit Trauer umzugehen, und hilft ihm, die Vergänglichkeit zu akzeptieren.

Am Ende hat der Leser das Gefühl, einen liebgewordenen Menschen beinahe selbst in den Tod begleitet zu haben. Doch auch dafür hat Morrie ein Rezept parat: Solange wir einander lieben und uns an dieses Gefühl erinnern, können wir sterben, ohne wirklich fortzugehen. All die Liebe, die man gegeben hat, alle Erinnerungen sind noch da. Man lebt weiter in den Herzen der Menschen, die man berührt und denen man Gutes getan hat. 'Der Tod beendet das Leben' sagt Morrie,'aber eine Beziehung kann dadurch nicht beendet werden'.

Mitch Albom: Dienstags bei Morrie. Die Lehre eines Lebens. Goldmann. 217 Seiten, DM 29,90, ISBN 3-442-308-208.

Entnommen aus:      http://www.vavo.de/published/article-144.asp

 

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    Foto: Gerhard SchröderDrei Skinheads sind wegen Mordes zu hohen Haftstrafen verurteilt worden: Der 24-jährige Neonazi aus dem brandenburgischen Bad Liebenwerda erhielt in Halle die Höchststrafe und muss lebenslänglich hinter Gitter. Bundeskanzler Gerhard Schröder und andere Politiker begrüßten das Urteil. "Es kann nicht angehen, dass einige Leute bestimmen wollen, wer sich in diesem Lande aufhält und hier leben darf" so der Bundeskanzler.

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Foto: Telefonieren per Handy    Die Deutschen haben inzwischen die Italiener als 

Handy-Könige abgelöst.

Der internationale Handy-Boom hat inzwischen auch die Deutschen voll erfasst. “Anfang nächsten Jahres werden in Deutschland 50 Millionen mobil erreichbar sein”, berichtete das Bundeswirtschaftsministerium am Montag. Dies entspräche nach Angaben der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post der Ende 2000 erwarteten Zahl von Festnetzanschlüssen. Vollständige Meldung ist zu finden unter: Entnommen aus:     http://www.zdf.msnbc.de/news/62848.asp

 

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Nobelpreise feierlich überreicht

In Oslo und Stockholm sind am Sonntag, 10.12.2000 bei der 100. Nobelpreisverleihung die diesjährigen Auszeichnungen an 13 durchweg männliche Preisträger aus sieben Staaten überreicht worden. Der südkoreanische Präsident Kim Dae Jung nahm in Oslo den Friedensnobelpreis entgegen und erklärte, er sei “grenzenlos dankbar”.

Internet Links The Nobel Foundation
Internet Links Das Nobelpreis-Archiv
Internet Links Die Friedensnobelpreisträger seit 1901

vollständige Meldung bei ZDF.MSNBC Startseite

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