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Gesundheit

   

Mein Wunsch ist es,  viele interessante Beiträge zu diesem Thema zu sammeln und zu veröffentlichen. Wer Informationen zu diesen Themen - kein Klatsch - für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte, aber keine eigene Homepage hat, kann sie mir gerne zusenden unter dem Feedback-Formular; sie werden mit Ihrem Namen hier veröffentlicht.

Foto: RauRau: Aufruf zu
mehr Nächstenliebe

“Mehrheit der Deutschen ist
nicht fremdenfeindlich”

Bundespräsident Johannes Rau hat an Deutsche und Ausländer appelliert, noch mehr als bisher aufeinander zuzugehen. “Wir müssen und wollen friedlich miteinander leben. Dafür brauchen wir guten Willen”, sagte der Bundespräsident in seiner vorab in Berlin veröffentlichten Weihnachtsansprache. 

vollständige Meldung bei

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Grundgesetzte des Lebens bleiben absichtlich unbeachtet.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum immer andere für begangene Verantwortungslosigkeiten  haftbar gemacht werden sollen. Jeder kennt die Grundgesetzte unserer Kultur und die sollte er als Selbstverständlichkeit respektieren und anwenden. Dazu bedarf es eigentlich keiner Ermahnungen. Die Richtlinien sind eindeutig und sogar Grundlage in der Bibel. Wer sie versucht zu zerpflücken, begeht nicht nur den ersten Irrtum, sondern er entfernt sich von Grundsätzen des Lebens. Es scheint aber so, als ob der Mensch immer noch so unerwachsen ist, dass er absichtlich gegen Grundregeln verstößt, die weder kompliziert noch uneinsichtig sind. Dagegen sind die vielen Gesetze in der Rechtsprechung verwirrend und meiner Meinung nach völlig überflüssig. 

Es ist ganz einfach: Niemand braucht zu stehlen, Niemand braucht zu töten, Niemand braucht zu beleidigen oder Falsches hinter dem Rücken des Anderen zu bezeugen, Kinder sollten ihre Eltern achten – Eltern ihre Kinder natürlich auch -, Niemand nimmt dem/r anderen den/die PartnerIn, Niemand braucht sich auf Kosten eines Anderen bereichern, Jede/r hat auf das Wohl des/der Anderen zu achten. Das ist grundsätzlich schon Alles. – Und..........- Wenn jede/r darüber nachdenkt........... Wo liegt das Problem, dies zu befolgen.

Das Problem liegt in unserer eigenen Dummheit, in unserer Gier nach mehr, in unserer Sucht nach Anderem auf Kosten Anderer. Seien es Unfälle, die durch mangelhafte Sorge beim Planen und Warten passieren, sei es, LKW-Fahrer und andere Arbeitnehmer zu zwingen, über ihre Kräfte und mit absichtlich geringem Gehalt oder Lohn zu arbeiten, sei es, das Wohl von Tieren bei der Haltung, bei Transporten u.a. nicht zu beachten, sie als Gegenstände zu behandeln usw. usw.......................Die Kette absichtlicher Verfehlungen Einzelner und von Gruppen gehen in die Unzahl. Und jeder ist verantwortlich für dieses tun, und im Grunde jeder gesamtschuldnerisch und für sich allein.

– Alles vermeidbar und vor allem, alles Vorsatz –

Es gibt in den wenigsten Fällen ein Versehen. Ich möchte noch einmal ein Beispiel nennen. Der Mensch ist bis heute nicht in der Lage, das Atom und seine Nachteile zu beherrschen. Warum nutzt er es dann, obwohl er weiß, dass große Gesundheitsschäden die Folge sind???? Ich kann verstehen, wenn in Forschungslaboren Experimente gemacht werden, weil der Mensch naturgemäß neugierig – achten Sie auf das Wort (nach Neuem gierig) – ist.

Nun wird man schnell geneigt sein, zu sagen, wenn man keine Risiken eingeht, gibt es keinen Fortschritt. Aber warum werden dann die Risiken nicht genau überdacht und offengelegt. Es geht doch in vielen Fällen nicht um Offenlegung von Risiken, sondern um die rücksichtslose Durchsetzung von einseitig gefassten Beschlüssen. Und natürlich zur Erpressung der Massen um Arbeitsplätze, aber dazu unten mehr. Demokratie hat aber als Inhalt, offen, glasklar über bestehende Vorhaben zu beraten und am besten im Konsens zu entscheiden. Das eigentliche Übel ist, dass wir Demokratie immer noch nicht als eine friedliche Methode begriffen haben. Sie ist vorerst die einzige Lösung zum friedlichen Konsens und Zusammenleben. Demokratische Wege sind aus der Natur des Vorgehens langwierig. Es gibt auch in den wenigsten Fällen einen Grund, Vorhaben (Unternehmungen) durchzupeitschen und sofort umzusetzen, es sei denn, es wurden wieder einmal  – wie heute überall kurzsichtig üblich – einseitige Entscheidungen zu Gunsten der Gier getroffen.

Ich trete übrigens gar nicht gern als Moralist auf, und ich bin auch nicht naiv in dieser komplexen Welt. Aber es gibt überall auf dieser Welt klare Regeln des Zusammenlebens - siehe oben - . Ich habe den Eindruck, dass es Zeit wird, dass mehrere Menschen den Mut haben, nicht nur die Dinge beim Namen zu nennen, sondern auch auf tatsächlichen Änderungen zu bestehen.

Es darf und kann nicht sein, dass Geld und Macht allein die Regeln von Verantwortung bestimmen. Dagegen müssen wir Alle angehen. Da heißt, dass der Bürger und Verbraucher seine Macht und Möglichkeiten ausnutzen muss, Firmen zu boykottieren, die letztlich auf Kosten des gesamten Volkswohles leben und verdienen. Dazu gehört die Ausnutzung von Mitarbeitern, die das eigentliche Kapital eines Betriebes sind und die maßlose Kosten-Nutzung-Rechnung, was sich rechnet und was nicht. Alles das, was aus kurzsichtiger Sicht geplant und durchgeführt wird, rechnet sich auf Dauer gesehen nicht. Das werden wir alle sehen. Und das, obwohl wir es besser wissen.......................!! Und wer es ändern will, darf nicht auf den/die Anderen warten, er muss in seinem Einflussbereich anfangen, sonst wird Alles umsonst sein - und vor allem - es wird Alles so bleiben, wie es ist! Dann könnten wir uns nicht mehr beklagen! 

Und noch etwas:

Haben Sie sich einmal überlegt, welches die Methoden des letzten Jahrtausends waren, um Menschen sich gefügig zu machen. „Man war ja schon froh, wenn man Arbeit hatte.“ Dabei hatten Gewerkschaften und die gesamte Gesellschaft – also wir alle – nach den 60-iger Jahren des Aufbaus darauf zu achten, dass die Firmen und Unternehmungen, die Menschen auf Grund neuer Technologien durch Maschinen ersetzten, genau so Sozialbeiträge hätten entrichten müssen, als ob die Menschen weiterhin bei ihnen gearbeitet hätten. Dann hätten wir heute nicht den Verteilungskampf um die Renten, dann wären wir heute vielleicht nicht ganz so reich, aber wüssten um die gegenseitige Verantwortung, dann müsste nicht heute abgebaut werden, was mühevoll aufgebaut wurde. Genügend gewarnt worden war davor. Und keiner hat darauf gehört, weil wir grundsätzlich nur von kurzfristigen Planungen ausgegangen sind. Und der Politik waren populistische Lösungen wichtiger als ihre Verantwortung der Zukunft gegenüber.  Langfristig war lediglich bei allen der Gedanke, dass der Gewinn mehr optimiert wurde, der Wille zur Ausbeutung der Erdressourcen, der Menschen und der Nichtachtung aller Lebewesen dieser Erde bis heute. Gesundheit, Wohlergehen und Güte, Anerkennung, Achtung von Mensch und Tier und aller Lebewesen war nie wirklich geplant, weil uneffektiv, unprofessionell und unrentabel, das rechnet sich nicht. Sollte das doch so sein, war immer der Hintergedanke dabei, welcher Profit sich daraus ergeben könnte.

Wann wollen wir das endlich ändern, wann wollen wir uns und unsere grundsätzlichen Einstellungen zum Leben ändern. Wann wird der Mensch endlich den Bewusstseinsschritt vollziehen, der nötig ist, alle Schwachheiten, die noch heute als Stärke gelten , zu überwinden. Aber ich habe es schon in meinen Darstellungen unter http://www.meditationen.net in den 80-iger Jahren geschrieben, dass alle sog. Stärken sich werden beugen müssen, damit eine neue Qualität in das menschliche Leben kommt, eine Qualität von Güte, Achtung, Verantwortung und künstlerischer Kreativität, dabei wird auch die Forschung sehr große Fortschritte machen zur Freude und zum Fortschritt aller Menschen. 

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zur Unterstützung meiner o.g. Thesen ein Ausschnitt aus einem Interview mit der Landessuperintendentin Frau Doris Janssen-Reschke:

Befragt nach der Entschlüsselung der Bausteine des menschlichen Lebens: Mehr Wissen ist immer Segen und Fluch zugleich. Es kann Hil­fe sein und heilen. Aber es kann auch dazu benutzt werden, Macht über andere auszuüben, was in unserer kapitalistischen Gesellschaft natürlich mit mate­riellem Gewinn verknüpft ist. Die einen werden mit ihrem Wissen reich auf Kosten der anderen. Nicht das Wissen zu erlangen ist unheilvoll...................

Zum BSE-Skandal befragt: Der ist für mich ein Beispiel dafür, wie die Grenzen der Ausbeutung der Natur durch den Menschen mis­sachtet werden Es ist pervers, Pflanzenfresser mit Tiermehl zu füttern. Die schlimmen Folgen auch in Deutschland waren schon vor Monaten zu erwarten Aber es geschah nichts, weil ei­nige um ihren Profit fürchteten. Es ist Selbstüberschätzung, alles Lebendige nur aus der Per­spektive des Menschen zu be­trachten, der fragt, was ihm nützt.................

vom 24. Dezember 2000 aus den Osnabrücker Nachrichten

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    Diese Themen sollten Sie sich ansehen unter: 

  http://www.zdf.msnbc.de/news/NEWSFRONTAL_Front.asp

 

 

Gesetz gegen Überstunden

DAG: Zwangsmaßnahmen als letztes Mittel

Die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft hat gesetzliche Zwangsmaßnahmen als letztes Mittel zum Abbau der Überstunden gefordert. “Wenn eine Intervention des Bündnisses für Arbeit nicht die gewünschte Wirkung hat, wird eine Diskussion über eine gesetzliche Eindämmung der Überstunden notwendig”, sagte die DAG-Vizechefin Konitzer der “Saarbrücker Zeitung”.

vollständige Meldung bei ZDF.MSNBC Startseite    

Meine Meinung dazu:

In den USA ist man ja ganz stolz darauf, dass Menschen nun an vier oder sogar mehr Arbeitsstellen arbeiten dürfen, damit sie ihr Leben sinnvoll von anderen auslutschen lassen können.  Das wird uns auch noch als tolles Beispiel dargestellt. Ein nun 70-jähriger Mann in den USA hatte z. B. bisher 60 Stunden in der Woche gearbeitet und fragte im Betrieb nach, ob er wohl auf 40 Stunden in der Woche gehen könne. Das wurde ihm verweigert.

Lachen sie mal!! Oder bleibt Ihnen auch der Brocken im Halse stecken?? Tun sie es nicht, haben Sie nicht verstanden, dass wir im 3. Jahrtausend leben, wo Zwangsarbeit, Lohnabhängigkeit, sowie Sklavenarbeit endlich der Vergangenheit angehören sollten. Denken Sie bitte daran, dass der größte Betrug gegen den Menschen in den Industriestaaten mit der Einstellung von Robotern und Maschinen erfolgte, die seine Arbeit übernahmen, ohne dass das erarbeitete Geld oder auch Volksvermögen entsprechend an Menschen verteilt wurde...................................- bis heute nicht. Und Herren wie Hr. Hundt und andere denken in der Wirtschaft an weitere Ausbeutung. Es geht ihnen nicht um die selbstverständliche und verdiente soziale Absicherung des einzelnen Menschen, sondern um die stringente Ausbeutung der Leute für noch mehr, was wir gar nicht benötigen, auch wenn man es uns gerne weis machen möchte...................

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IWF-Tagung

Jahresversammlung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank

       Der tschechische Präsident Vaclav Havel forderte zu Beginn der Tagung eine Neubesinnung auf grundlegende Werte in den Beziehungen zwischen den Staaten. Das sei noch wichtiger als wirtschaftliche Hilfe.
       
       In seiner sehr nachdenklichen Eröffnungsrede sagte Havel: “Die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft sich, und während die Menschen an einem Ort vor Hunger sterben, gilt an einem anderen Ort Vergeudung (...) fast als soziale Pflicht”. Eine Lösung der Probleme könne nicht gelingen, “ohne etwas an der Ideenbasis zu ändern”.
       
ARMUT GEFÄHRDET WELTFRIEDEN
       Weltbank-Präsident James Wolfensohn sagte, der Weg zu einer gerechteren Welt führe über mehr Mitspracherechte der Armen und Benachteiligten nicht nur in den Entwicklungs- sondern auch in den Schwellenländern. Er glaube daran, dass es jetzt eine reale Chance gebe, im Kampf gegen die Armut einen großen Schritt voran zu kommen.
       
       Die gegenwärtige Ungleichheit bedrohe den Weltfrieden, sagte Wolfensohn. “Es ist etwas falsch, wenn die reichsten 20 Prozent der Weltbevölkerung mehr als 80 Prozent des globalen Einkommens zur Verfügung haben”.
       
IWF UND WELTBANK OFFEN FÜR DIALOG
       Für die künftige Arbeit des IWF sieht dessen neuer Generaldirektor Horst Köhler im wesentlichen zwei große Herausforderungen. Das internationale Finanzsystem müsse in ein stabiles Gleichgewicht gebracht werden. Die neuen wirtschaftlichen und technologischen Möglichkeiten müssten für alle erschlossen werden. Der Fonds solle eine offene Institution sein, die aus Erfahrung und Dialog lernen und sich geänderten Umständen anpassen solle.
       
       “Ich sehe den IWF als aktiven Teil der Kräfte, die die Globalisierung zum Nutzen Aller gestalten wollen”, sagte der Deutsche, der dem Fonds erst seit Mai vorsteht. Dennoch gebe es einen Menge ungelöste Probleme: “Das Bedrückendste unter ihnen ist die Armut, die zur größten Bedrohung für die politische Stabilität der Welt wird.” Sie zu bekämpfen, gehöre auch zu den Aufgaben des IWF, betonte Köhler ausdrücklich.

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US-Studie: Das Internet macht einsam

Die Nutzung des Internet macht depressiv, gestresst und einsam. Das gilt auch für Surfer, die ihre meiste Zeit mit sozialen Aktivitäten verbringen, wie chatten und mailen. Zu diesen überraschenden Ergebnissen kommt eine grundlegende amerikanische Studie (http://homenet.andrew.cmu.edu/progress/), die von Robert Kraut (http://www.cs.cmu.edu/~kraut/), Professor für Sozialpsychologie an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh geleitet und in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "The American Psychologist" veröffentlicht wird. Kraut und seine Kollegen beobachteten 169 Menschen aus 93 Familien in der Umgebung von Pittsburgh über zwei Jahre lang. "Das ist die erste Studie, die die emotionalen Auswirkungen des Internet über einen längeren Zeitraum untersucht", hebt Kraut hervor. Die Familien konnten das Internet umsonst nutzen, die Dauer wurde elektronisch aufgezeichnet. Zu Beginn der Studie wurde der Gefühlszustand der Teilnehmer erfasst. Zum Ende der Studie konnten die Forscher bereits aufgrund der Nutzungsdauer des Internet vorhersagen, in welchem Gefühlszustand sich derjenige befand: Das Internet macht depressiv. Der umgekehrte Schluss gilt aber nicht: "Depression und Einsamkeit führen nicht zur Nutzung des Internet", so Kraut. Die Teilnehmer der Studie wurden repräsentativ ausgewählt. Kraut: "Das sind nicht einfach bloß Resultate, die nur bei Extremfällen auftauchen, das sind genau die Leute, die wenn sie gefragt werden, meinen, dass das Internet eine gute Sache wäre." Über die Ursachen kann er nur spekulieren: "Ein Grund für die negative Wirkung könnte sein, dass durch die Nutzung des Internet weniger Zeit für tiefere Beziehungen zu Freunden oder zur Familie bleibt." Nicht nur die Forscher auch die Sponsoren der Studie, zu denen Apple, Intel und Lotus zählen, wird das Ergebnis der Studie überraschen: Frühere Studien waren zu positiveren Ergebnissen gekommen. Die sozialen Auswirkungen des Internet müssen nun neu überdacht werden. [Quelle: Olaf Weging, nando, tp]
Quelle: Bild der Wissenschaft vom 03.09.98
 

Entnommen aus:     http://www.wissenschaft.de/indexticker.hbs?myrec=4376#

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"Lassen Sie uns jetzt nicht allein!"

 

Berlin

Von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen-Anhalt, Brandenburg bis Thüringen und Sachsen: Groß ist die Betroffenheit über die braune Gewalt.

„Diese kriminellen Schwachköpfe könnten zerstören, was in zehn Jahren aufgebaut wurde„, befürchtet Christian Hardt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Tourismusverband in Rostock. Und sie haben viel aufgebaut an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns: 15,5 Millionen Übernachtungen, 3,8 Millionen Gäste im Jahr 1999, Spitze in Deutschland gleich nach Bayern und Schleswig-Holstein. Auch in der laufenden Saison werden wieder etwa 15 Prozent Zuwachs erwartet. Immerhin 143 000 Urlauber reisten aus Schweden, Dänemark, Holland, Österreich, der Schweiz an. Hardt hofft auf „härteres Durchgreifen von Politik und Justiz sowie endlich mehr Zivilcourage". Sein Verband engagiert sich, macht mit bei der Initiative „Bunt statt Braun".

Brandenburg ist als Umland der Hauptstadt Berlin besonders auf ein gastfreundliches, weltoffenes Image angewiesen. Immerhin wirbt die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg in Zielmärkten wie Benelux, Polen, England, Italien, den USA, Kanada, Japan. Allein von Januar bis Mai 2000 kamen mit 69 045 ausländischen Gästen 36,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Pressesprecher Christian Tänzler ist für eine „klare Verurteilung fremdenfeindlicher Vorfälle und Verdeutlichung, welchen Stellenwert in- und ausländische Gäste für die Tourismuswirtschaft und die Arbeitsplätze in Brandenburg haben." Die TMB tut etwas, unterstützt mehrere landesweite Initiativen gegen rechte Gewalt. Ausgerechnet Thüringen, das mit dem Slogan „Unser Land steht für Weltoffenheit und Toleranz„ wirbt, hat besonders mit fremdenfeindlichen Aktionen zu kämpfen. Bärbel Grönegres, die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH, verweist darauf, dass der Ausländeranteil unter den Gästen kontinuierlich gestiegen ist, auch durch Werbeaktivitäten zum Kulturstadtjahr Weimar 1999 und dem Bachjahr 2000 in Europa, Japan und den USA. Sie erinnert an die erfolgreiche Kampagne der Weimarer Bürgerschaft gegen rechtsextreme Aufmärsche. Und sie appelliert: „Lassen Sie uns jetzt nicht allein! Durch Reiseabsagen fällt man gerade den Menschen in den Rücken, die sich am engagiertesten gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzen."

Eher verhalten wirken die Antworten aus Sachsen-Anhalt. Man nimmt hier vor Mecklenburg-Vorpommern den Spitzenplatz in der Statistik rechtsextremer Straftaten (1999 waren es 3,04 auf je 100 000 Einwohner) ein. Matthias Ulrich von der Landesmarketing GmbH in Magdeburg: „Ende Juli veranstaltete C & N-Reisen die Katalogpräsentation für die Wintersaison 2000/2001 bei uns im Harz, in Quedlinburg. An den Workshops nahmen 150 Reisejournalisten teil. Dabei spielte das von Ihnen angesprochene Thema keine Rolle . . . Fazit dort: Der Deutschland-Tourismus boomt und wird von den Reiseveranstaltern ausgebaut." Weiter: „Wir setzten auch künftig auf die Sachsen-Anhaltiner als sympathische Gastgeber." In Sachsen-Anhalt liegt auch Dessau. Das Dessau, das auf der Homepage wirbt als „Stadt mit Charme und Charakter„, das ein Zentrum der deutschen Aufklärung war, das mit dem „Bauhaus" Weltruf erlangte – dieses Dessau, das seit dem brutalen Mord an dem aus Mozambik stammenden Mitbürger und Familienvater Adriano, vor allem seit den empörend rassistischen Reaktionen von Dessauer Einwohnern vor laufenden TV-Kameras, als ein deutscher Schandfleck gilt. Ein schweres Los für Christine Lambrecht, Leiterin Tourismus-Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit: „Nicht nur ich persönlich, sondern alle Mitarbeiter sind außerordentlich betroffen und suchen nach Wegen, die eine langfristige und wahrhaftige Veränderung in den Köpfen bringen.„ Es sind Seminare geplant, die sich mit dem Thema „Gastgeber„ beschäftigen, „weit über Servicequalität hinaus„; es wird in künftigen Broschüren mit Fotos dokumentiert, „dass uns Menschen aller ethnischen Gruppen willkommen sind„. Und was ist mit Sachsen, der Hochburg der NPD in Deutschland – Schwerpunkte Sächsische Schweiz, Grimma, Wurzen, die Lausitz? Regierungssprecher Michael Sagurna: „Diese Leute müssen endlich spüren, dass Deutschland sie für Idioten hält."

Entnommen aus:     26.08.2000    Neue Osnabrücker Zeitung

 

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Entnommen aus:     http://www.ritternet.de/solidaritaet/solidaritaet.html    

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ruft zur Solidarität mit den jüdischen Gemeinden in unserem Land auf. Wenn jüdische Gemeinden angegriffen werden, ist die christliche Kirche, sind die Menschen aufgefordert, unmissverständlich Stellung gegen den Antisemitismus zu beziehen. Hierzu wollen wir mit dieser Solidaritätsaktion beitragen. Auch Sie können auf dieser Seite http://www.ritternet.de/solidaritaet/solidaritaet.html    unterschreiben. Die Liste aller UnterzeichnerInnen wird in regelmäßigen Abständen an den Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, übersandt.

Weiterführende Hinweise

 

right Banner Wir erklären uns solidarisch mit den jüdischen Gemeinden
Unterschriftenaktion
right Gegen Antisemitismus in Deutschland
Evangelische Kirche erklärt sich solidarisch mit jüdischen Gemeinden (06. Oktober 2000)
right Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge
Erklärung des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Kock, (03. Oktober 2000)
right Forum Zivilcourage
right Aufruf des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage
Gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit
right Ev. Versöhnungskirche
KZ-Gedenkstätte Dachau
right Kanzelabkündigung für Sonntag, 8. Oktober 2000
right Netz gegen Rechts

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Gays and friends - Parties und Paraden
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Schwulenehe finanzierbar? - Bild-Zeitung
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Zunehmende Bedrohung - BKA warnt
Rechte Gewalt - Verfassungsschutz
Sorge um Standort - Wirtschaft besorgt

Entnommen aus:     http://www.t-online.de/nachrich/index/polnax18.htm

 

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