Mein Wunsch ist es, viele
interessante Beiträge zu diesem Thema zu sammeln und zu veröffentlichen. Wer
Informationen zu diesen Themen - kein Klatsch - für die Allgemeinheit zur
Verfügung stellen möchte, aber keine eigene Homepage hat, kann sie mir gerne
zusenden unter dem Feedback-Formular; sie
werden mit Ihrem Namen hier veröffentlicht.
Die
Profit- und Optimierungssucht
- so meine Meinung - wird uns Alle
mehr und mehr unzufrieden machen, so dass Sorgen, Nöte und
Versäumnisse in aller Welt, aber auch bei uns, immer größere Ausmaße
annehmen werden.
Letztlich
rührt dieses Verhalten aus ausbeuterischer, menschenverachtender, der Raffsucht
sich ergebener Wirtschaftspolitik ohne Verantwortungsbewußtsein für
zukünftige Generationen. Leider trifft nicht nur Einzelne, sondern auch uns
Verbraucher die Schuld, weil unser Denken sich in erster Linie dem Grundsatz
verschrieben hat - mehr, mehr, besser, mehr.............!
Ihre
Meinung interessiert mich....... Feedback-Formular
Schröder
für Verbot von Tiermehl
Bundeskanzler
Gerhard Schröder (SPD) hat sich für ein generelles Verbot der Verfütterung
von Tiermehl ausgesprochen, wenn bei erweiterten BSE-Tests in Deutschland ein
Fall der Rinderseuche entdeckt wird. Im Kampf gegen die Rinderseuche BSE stehe
die Gesundheitsvorsorge für die Verbraucher ganz oben, sagte Schröder am
Mittwoch in Brüssel.
voller
Artikel unter: http://www.zdf.msnbc.de/news/66135.asp?ref=newsletter
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8.
November 2000
Lahme Mäuse laufen wieder
Erstmals
ist es Wissenschaftlern gelungen, zerstörte Nervenbahnen wiederzubeleben / Die
Transplantation von Stammzellen eröffnet möglicherweise auch Chancen bei
bislang unheilbaren Erkrankungen des Menschen
Wissenschaftlern
der Johns Hopkins University ist es erstmals gelungen, zerstörte Nerven
wiederzubeleben. Dies eröffnet nun auch bei bislang unheilbaren Erkrankungen
des Menschen Chancen.
Die
Studie der New Yorker Wissenschaftler war die Sensation auf der Jahrestagung der
Society of Neuroscience, die nun in New Orleans abgehalten wurde. Douglas Kerr
und sein Forscherteam infizierten achtzehn Versuchstiere mit speziellen Viren,
die Muskelnerven angreifen und zerstören. Die Folge ist eine komplette Lähmung
der Beine.
Therapie mit Stammzellen
Vor diesem Eingriff waren den Mäusen und Ratten Stammzellen entnommen worden.
Aus dieser Urform können sich theoretisch alle Arten von Zellen entwickeln. Den
gelähmten Tieren wurden die Stammzellen nun wieder in die Rückenmarks-Flüssigkeit
injiziert. Acht Wochen danach zeigte sich bei der Hälfte der Tiere eine
deutliche Verbesserungen der Lähmung. Einige von ihnen konnten sogar wieder
laufen. "Wir haben erstmals gezeigt, dass eine Stammzell-Transplantation
auch bei einer ausgedehnten Zerstörung der Nerven funktioniert", freut
sich Studienleiter Kerr.
Denn sie wissen was sie tun
Die Stammzellen wandern durch die Rückenmarksflüssigkeit zu den zerstörten
Zellen. Dort siedeln sie sich an und entwickeln sich zu richtigen Nervenzellen.
"Aus irgend einem Grund wissen die Stammzellen, wo genau sie gebraucht
werden.", sagt Kerr. Zwar machen lediglich fünf bis sieben Prozent aller
Stammzellen diese Mutation durch, für die Verbesserung der Situation reicht
diese Anzahl jedoch offenbar aus.
Warum dies so ist, können die Wissenschafter noch nicht genau sagen. Zum einen
wäre es möglich, dass weniger Nervenzellen für das Funktionieren von Muskeln
notwendig sind, als bislang vermutet. Zum anderen kann es sein, dass die
Stammzellen die verbliebenen noch nicht völlig zerstörten Nervenzellen
stimulieren und vor dem Untergang bewahren. "Wir sind gerade dabei diese
beiden Thesen zu untersuchen", erklärt Kerr.
Erste klinische Tests am
Menschen
Erkrankungen bei denen diese Methode zum Erfolg führen könnte, gibt es auch
beim Menschen. Dazu gehört ALS, eine fortschreitende Erbkrankheit, bei der mit
der Zeit mehr und mehr Nerven zerstört werden. Aber auch vererbte neurologische
Erkrankungen, die zum Tod der Nervenzellen und zu Muskelschwund schon im frühen
Kindesalter führen, sind im Visier von Kerrs Forschergruppe: "In zwei
Jahren sind wir bereit für erste klinische Tests an Menschen." Entnommen
aus: 
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Kaputte
Bandscheibe – Neue Operationsmethode
Stechender
Schmerz im Kreuz, jede
Bewegung
eine Qual. Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Rückenschmerzen:
Schwere Lasten, schlechte Bürostühle, ständige Arbeit vor dem Bildschirm. Die
übelste Folge der Rückenschädigung: der Bandscheibenvorfall. Ein neues
Implantatsystem hilft jetzt den Betroffenen.
Die Entfernung der Bandscheibe ist ein schwieriger und riskanter Eingriff.
Leicht können Nerven oder Rückenmark verletzt werden. Bei der OP werden zwei
Wirbel aneinander geschraubt, damit sie verwachsen. Doch durch diese partielle
Versteifung des Rückens kommt es zur starken Belastung der angrenzenden
Wirbelsegmente. Ein zweiter Bandscheibenvorfall droht. Der Patient wird
zunehmend unbeweglich. Die Bewegung des Menschen steht und fällt mit den
Bandscheiben. Die sitzen wie Kissen zwischen den Gelenken. Wenn wir uns bewegen,
bewegen sie sich mit. So verteilen sie den Druck, der bei jeder Bewegung
entsteht, und biegen sich in alle Richtungen. Ein Bandscheibenvorfall setzt
dieser Beweglichkeit ein Ende.
O-Ton Dr. Joachim Wilke, Biomechaniker: „Wir können uns das so vorstellen,
dass der innere Teil des Faserrings allmählich aufreißt, eine Faserschicht
nach der anderen kaputtgeht, schließlich die äußere Hülle aufreißt, und die
Bandscheibenflüssigkeit nach außen treten kann. Der so genannte
Bandscheibenvorfall.“
Wirbelsäulenspezialist Dr. Francis Kilian operiert seit einem Jahr nach einer
neuen Methode. Dynesis heißt die Operation, bei der Implantate wie Stossdämpfer
die verletzte Bandscheibe schützen sollen,
O-Ton Dr. Francis Kilian, Wirbelsäulenchirurg: “Bei der Dynesis-Implantation
werden Schrauben in den Wirbelkörper fest verankert, die aus Titan sind. Über
diese Schrauben erfolgt dann die Platzierung des eigentlichen Implantats. Das
ist dieses Zylinderstückchen, das aus Kunststoff ist. Auf diese Weise, durch
die Streckung, erfolgt eine Entlastung der Wirbelgelenke und der Bandscheiben,
weil ja über die Schrauben das ganze Segment auseinander gehalten wird.“
Der einstündige Eingriff ist relativ unproblematisch. Denn die Schrauben werden
so platziert, dass weder Bandscheibe noch Nerven berührt werden. Bereits nach
einem Tag kann der Patient wieder aufstehen. Ob sich seine Bandscheibe dadurch
regeneriert können die Ärzte erst in der Langzeitbeobachtung feststellen.
O-Ton Dr. Francis Kilian: „Wir wollen im Kernspin, weil im Kernspin ja eine
Messung, was Flüssigkeit anbetrifft, möglich ist, sehen, ob ein Jahr nach der
Implantation eine Erholung oder Flüssigkeitsaufnahme der Bandscheibe zu sehen
ist.“
Die Dynesis-Methode ist kein Allheilmittel. Bei Kerstin ist die Bandscheibe
nicht mehr zu retten. Ohne starke Schmerzmittel geht nichts mehr.
O-Ton Kerstin: „Beim Sitzen kamen mir die Tränen. Ich konnte die Toilette
nicht mehr so benutzen, wie jeder normale Mensch, das ging einfach nicht
mehr.“
Hoffnung verspricht bei ihr eine andere neue Methode, bei der verschlissene
Bandscheiben durch Zwischenwirbelprothesen ersetzt werden. Prof. Christian Hopf
hat bereits große Erfahrung mit solchen Rückenimplantaten.
O-Ton Prof. Christof Hopf, Lubinus Clinikum, Kiel: „Die Operation erfolgt
durch den Bauchraum. Man entnimmt die degenerativ veränderte Bandscheibe und
implantiert zwei Metallplatten in die angrenzende Grund- und Deckplatte der
betreffenden Wirbel. Dann wird eine Polyethylenscheibe eingebracht, die die
Pufferfunktion der ehemaligen Bandscheibe übernehmen soll.“
Der große Tag: heute bekommt Kerstin die beiden Zwischenwirbelprothesen. Auch
diese Operation ist nicht bei allen Patienten möglich.
O-Ton Prof. Christof Hopf: “Z.B. bei Verschleiß der Wirbelbogengelenke oder
einer Osteoporose kann die Methode nicht eingesetzt werden.“
Künftig gilt es herauszufinden, welches Bandscheibenimplantat für welche
Patienten am besten geeignet ist. Ständig kommen neue Implantate auf den Markt.
Mit diesem in Deutschland einzigartigen Belastungssimulator prüfen Ulmer
Forscher die neuen Prothesen auf ihre Stabilität hin.
O-Ton Dr. Joachim Wilke, Biomechaniker: “Wir sind im Prinzip so eine Art
Stiftung Warentest für neue Operationsverfahren und dazu belasten wir solche
Wirbelsäulenmodelle unter möglichst physiologischen, realistischen
Bedingungen, wie sie alltäglichen Leben vorkommen.“
Die biomechanischen Daten für ihre Tests haben die Wissenschaftler aus einem
spektakulären Selbstversuch gewonnen. Ein freiwilliger Proband lässt sich eine
Messsonde in den Rücken schieben. 24 Stunden lang übermittelt das Gerät Daten
aus der Bandscheibe an den Rechner. Dabei stellt sich heraus: die Belastungen
der Bandscheiben sind weit höher als bisher angenommen.
O-Ton Dr. Joachim Wilke: “Zum Beispiel beim Heben eines Kasten Biers gingen
die Werte bis 23 bar, und das ist immerhin mehr als das 10fache im Autoreifen
und da wird uns klar, welche hohen technischen Anforderungen an ein solches
Bandscheibenimplantat gestellt werden soll, das ein Leben lang halten soll.“
Die Ulmer Forscher überprüfen ihre Ergebnisse am Belastungssimulator. Drei
Motoren bewegen die Wirbelsäule in alle Richtungen. Jede Prothese wird auf eine
harte Probe gestellt. Implantate können helfen, doch der Trend geht in eine
andere Richtung.
O-Ton Dr. Francis Kilian: „Die Operation ist natürlich, weil für den
Patienten der gefährlichste Teil der Behandlung, immer der letzte Ausweg. Mann
sollte immer, wenn möglich, zunächst eine konservative Behandlung bevorzugen.
Und ich sehe das bei mir in der Sprechstunde: ungefähr 80 % der Patienten müssen
nicht operiert werden.“
Kerstin hat ihre OP gut überstanden. Sechs Wochen später treffen wir sie
wieder.
O-Ton Kerstin U.: “Ich hab’s mir schlimmer vorgestellt, muss ich ganz
ehrlich sagen. Aber schmerzmäßig konnte es nicht schlimmer kommen. Aber ich
habe nicht gedacht, dass ich so schnell wieder auf die Beine komme.“
Bei Kerstin ist bisher alles gut gegangen. Doch trotz chirurgischer
Fortschritte: Eine künstliche Bandscheibe, die jeden Druck aushält und ein
Leben lang funktioniert – bisher gibt es sie noch nicht.
Entnommen
aus: www.sulzerortho.de/news/05/dynesis.html
www.lubinus-klinik.de
Kontakt
zum Brüderkrankenhaus St. Josef (Dynesis-Operationsmethode):
Brüderkrankenhaus
St. Josef, Kardinal-Krementz-Str.1, 56073 Koblenz, Tel. 0261/495-0, Fax
0261/495-1461(Orthopädie)
Kontakt zur Lubinus-Klinik/Prof. Christof Hopf (Bandscheibenimplantat):
Klinik und ambulantes Operationszentrum für Chirurgie und Orthopädie,
Steenbeker Weg 25, 24106 Kiel , Tel. 0431/3880, Fax 0431/388240
e-mail: info@lubinus-klinik.de
Buchtipp:
Wirbelsäulenschule aus ganzheitsmedizinischer Sicht, H. Tischer und M. Eder,
Hippokrates Verlag Stuttgart, 132 Seiten, DM 49,90
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Fischer
will 400 Arzneien streichen
Ministerin
aktualisiert Negativliste
Gesundheitsministerin
Andrea
Fischer (Grüne) will weitere rund 400 Arzneiwirkstoffe aus dem Kassenkatalog
streichen und damit die zehn Jahre alte Negativliste für unwirtschaftliche
Arzneien aktualisieren. Nach siebenmonatigen Arbeiten leitete ihr Ministerium
dem Bundesrat den Entwurf für die überarbeitete Arznei-Streichliste zu.
Dadurch
sollen die Krankenkassen 360 Millionen Mark im Jahr sparen, teilte das
Ministerium am Montag in Berlin mit. Die Negativliste soll die Kassen und die
Beitragszahler “von unnötigen Arzneimittelausgaben entlasten”. Sie enthält
Arzneistoffe, die Experten als unwirtschaftlich einstufen. Ärzte dürfen diese
Mittel nicht auf Kassenkosten verordnen. Die Betriebskrankenkassen kritisierten
die Liste jedoch als “absolut unzureichend”. Sie warfen der Politik eine
“unangenehme Tradition mangelnder Traute” bei der Ausgrenzung
unwirtschaftlicher Medikamente vor.
NEUFASSUNG VERTEIDIGT
Dagegen verteidigte Fischer die Neufassung.
“Die Negativliste ist der erste Schritt, um in den unübersichtlichen
Arzneimittelmarkt Ordnung zu bringen”, erklärte Fischer. “Der zweite
Schritt ist die Positivliste, die im Frühjahr 2001 fertig sein wird. Das
bedeutet mehr Sicherheit für den Patienten und mehr Transparenz für den
Arzt.” Die Positivliste schränkt den Arzneimittelbereich wesentlich stärker
ein als die Negativliste. Bei der Positivliste dürfen Ärzte nur noch
verschreiben, was auf der Liste steht.
Die neue Negativliste grenzt verschiedenste
Wirkstoffe aus. Die Palette reicht von bestimmten Beruhigungsmitteln und Mitteln
gegen Herzrhythmus-Störungen über Vitaminkombinationen, Hirschhornspäne,
Bienenköniginnenfuttersaft und verschiedene Pflanzenheilmittel bis hin zu
Badezusätzen. Als unwirtschaftlich gelten Arzneimittel, die Bestandteile
enthalten, die nicht für das Therapieziel oder zur Minderung von Risiken
notwendig sind. Gleiches gilt für Mittel, deren Wirkungen wegen einer Vielzahl
von Wirkstoffen nicht ausreichend sicher beurteilt werden können oder deren
therapeutischer Nutzen nicht nachgewiesen ist. Die Negativliste von 1990 galt
als veraltet.
18. September 2000
Mit Material von: DPA aus http://www.zdf.msnbc.de/news/61291.asp
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A L T E R N A T I
V - T H E R A P I E N

Sanfte Waffen gegen Krebs
Erstmals erforschen Mediziner die Wirksamkeit von biologischen
Verfahren in der Krebstherapie und grenzen seriöse Methoden von Scharlatanerie
ab.