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Willkommen - Wir sollten unsere Lebens-Denkansätze überprüfen!?

Mein Wunsch ist es,  viele interessante Beiträge zu diesem Thema zu sammeln und zu veröffentlichen. Wer Informationen zu diesen Themen - kein Klatsch - für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen möchte, aber keine eigene Homepage hat, kann sie mir gerne zusenden unter dem Feedback-Formular; sie werden mit Ihrem Namen oder anonym hier veröffentlicht.

Die Inhalte dieser Seite sind z.T. aus den Jahren 2000/01/02, aber es hat sich grundsätzlich Nichts geändert. Deshalb wären Artikel aus dem Jahre 2005 nur der Beweis, dass tatsächlich keine sinnvollen Veränderungen unserer Einstellungen geschehen sind.

Ist das Alles wohl wahr in Deutschland?

Die grundsätzliche "Achtung vor dem Menschen" überhaupt, jeglichen Alters und jeglicher Nationalität scheint nicht mehr selbstverständlich zu sein?!

Liegt es vielleicht an unserer auf Profit ausgelegten Gesellschaft, die nur noch das achtet, was Vermehrung von Materiellem verspricht? Es geht um die grundsätzliche Bereitschaft, zu dulden, dass Menschen - egal wie alt und welcher Nationalität auch immer - gemobbt, verunglimpft, ausgelacht, verspottet, nicht ernst genommen werden in ihrer persönlichen Art und letztlich sogar angegriffen werden - und der Tod mit eingeplant oder geduldet wird - und dass evtl. Zuschauer nicht eingreifen! 

Es wird höchste Zeit, dass der Wertbegriff der "Achtung vor allem Leben" wieder zur Selbstverständlichkeit wird; und dass dies zum grundsätzlichen Inhalt jeglicher Erziehung gehört, zu Hause bei allen Menschen und in allen öffentlichen Einrichtungen!

Es gibt keinen einzigen Grund, Meinungen und Ansichten durch körperliche Gewalt oder Terror durchsetzen zu müssen. Wer dennoch dazu steht, stellt sich von selbst außerhalb jeder modern denkenden Gesellschaft.

Demokratie, wie wir sie in unserem Verständnis kennen bedeutet nicht eine Richtung, die irgendwie gegangen werden kann. Dort werden - möglichst im Konsens - gemeinsam verbindliche Regeln vereinbart. Das hat aber zur Konsequenz, dass auch die Einhaltung derselben erforderlich ist. Also muss es auch einen Regelungskatalog geben, der die Missachtung dieser Vereinbarungen (Rechtssicherheit) ahnden kann. Genau darauf wird heute im allgemeinen Verständnis zu wenig Wert gelegt, oder aber übertrieben reagiert. Wir umschreiben das Ganze mit einer verlorenen Werteorientierung. Ich denke aber, dass heute die gleichen Grundwerte wie der Schutz des Schwächeren usw. gültig sind und jede humane Gesellschaft bestimmen.

Wenn ich im Jahre 2001 sehe, dass nur knapp über 50 % der Bevölkerung wählen geht und anscheinend vergessen hat, dass diese Tätigkeit eine Stellungnahme gegenüber der freiheitlichen Demokratie ist, so muss ich mich fragen, ob wir diese Demokratie überhaupt verdient haben. Jeder Arbeitnehmer geht zu seiner Arbeit und verhält sich so loyal wie möglich. Wo ist die Loyalität der Menschen in Deutschland und Europa gegenüber ihren Demokratien. Dass die Organe viele Fehler machen - wie wir Menschen alle - und dass  auch viele Ungereimtheiten - ja kriminelle Machenschaften - bestehen, ist kein Grund, der Demokratie den Rücken zu kehren. Im Gegenteil! wir Bürger, Jede/r von uns ist entscheidend in der gesamten Mitgestaltung und Formung dieser Welt. Unzufriedenheit muss in Aktionen und nicht in Enthaltung oder Nörgelei geäußert werden!

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Grundgesetzte des Lebens bleiben aber absichtlich unbeachtet.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum immer andere für begangene Verantwortungslosigkeiten  haftbar gemacht werden sollen. Jeder kennt die Grundgesetzte unserer Kultur und die sollte er als Selbstverständlichkeit respektieren und anwenden. Dazu bedarf es eigentlich keiner Ermahnungen. Die Richtlinien sind eindeutig und sogar Grundlage in der Bibel. Wer sie versucht zu zerpflücken, begeht nicht nur den ersten Irrtum, sondern er entfernt sich von Grundsätzen des Lebens. Es scheint aber so, als ob der Mensch immer noch so unerwachsen ist, dass er absichtlich gegen Grundregeln verstößt, die weder kompliziert noch uneinsichtig sind. Dagegen sind die vielen Gesetze in der Rechtsprechung verwirrend und meiner Meinung nach völlig überflüssig. 

Es ist ganz einfach: Niemand braucht zu stehlen, Niemand braucht zu töten, Niemand braucht zu beleidigen oder Falsches hinter dem Rücken des Anderen zu bezeugen, Kinder sollten ihre Eltern achten – Eltern ihre Kinder natürlich auch -, Niemand nimmt dem/r anderen den/die PartnerIn, Niemand braucht sich auf Kosten eines Anderen bereichern, Jede/r hat auf das Wohl des/der Anderen zu achten. Das ist grundsätzlich schon Alles. – Und..........- Wenn jede/r darüber nachdenkt........... Wo liegt das Problem, dies zu befolgen.

Das Problem liegt in unserer eigenen Dummheit, in unserer Gier nach mehr, in unserer Sucht nach Anderem auf Kosten Anderer. Seien es Unfälle, die durch mangelhafte Sorge beim Planen und Warten passieren, sei es, z. B. LKW-Fahrer und andere Arbeitnehmer zu zwingen, über ihre Kräfte und mit absichtlich geringem Gehalt oder Lohn zu arbeiten, sei es, das Wohl von Tieren bei der Haltung, bei Transporten u. a. nicht zu beachten, sie wie Gegenstände zu behandeln usw. usw.......................Die Kette absichtlicher Verfehlungen Einzelner und von Gruppen gehen in die Unzahl. Und jeder ist verantwortlich für dieses Tun, und im Grunde jeder gesamtschuldnerisch und für sich allein.

– Alles vermeidbar und vor allem, alles Vorsatz – das ist schlimm!

Es gibt in den wenigsten Fällen ein Versehen. Ich möchte noch einmal ein Beispiel nennen. Der Mensch ist bis heute nicht in der Lage, das Atom und seine Nachteile zu beherrschen. Warum nutzt er es dann, obwohl er weiß, dass große Gesundheitsschäden die Folge sind???? Ich kann verstehen, wenn in Forschungslaboren Experimente gemacht werden, weil der Mensch naturgemäß neugierig – achten Sie auf das Wort (nach Neuem gierig) – ist.

Nun wird man schnell geneigt sein, zu sagen, wenn man keine Risiken eingeht, gibt es keinen Fortschritt. Aber warum werden dann die Risiken nicht genau überdacht und offen gelegt. Es geht doch in vielen Fällen nicht um Offenlegung von Risiken, sondern um die rücksichtslose Durchsetzung von einseitig gefassten Beschlüssen. Und natürlich zur Erpressung der Massen um Arbeitsplätze, aber dazu unten mehr. Demokratie hat aber als Inhalt, offen, glasklar über bestehende Vorhaben zu beraten und am besten im Konsens zu entscheiden. Das eigentliche Übel ist, dass wir Demokratie immer noch nicht als eine friedliche Methode begriffen haben. Sie ist aber wohl vorerst die einzige Lösung zum friedlichen Konsens und Zusammenleben. Demokratische Wege sind aus der Natur des Vorgehens langwierig. Es gibt auch in den wenigsten Fällen einen Grund, Vorhaben (Unternehmungen) durchzupeitschen und sofort umzusetzen, es sei denn, es wurden wieder einmal  – wie heute überall kurzsichtig üblich – einseitige Entscheidungen zu Gunsten der Gier getroffen.

Ich trete übrigens gar nicht gern als Moralist auf, und ich bin auch nicht naiv in dieser komplexen Welt. Aber es gibt überall auf dieser Welt klare Regeln des Zusammenlebens - siehe oben - . Ich habe den Eindruck, dass es Zeit wird, dass mehrere Menschen den Mut haben, nicht nur die Dinge beim Namen zu nennen, sondern auch auf tatsächlichen Änderungen zu bestehen.

Es darf und kann nicht sein, dass Geld und Macht allein die Regeln von Verantwortung bestimmen. Dagegen müssen wir Alle angehen. Da heißt, dass der Bürger und Verbraucher seine Macht und Möglichkeiten ausnutzen muss, Firmen zu boykottieren, die letztlich auf Kosten des gesamten Volkswohles leben und verdienen. Dazu gehört die Ausnutzung von Mitarbeitern, die das eigentliche Kapital eines Betriebes sind und die maßlose Kosten-Nutzungs-Rechnung, was sich rechnet und was nicht. Alles das, was aus kurzsichtiger Sicht geplant und durchgeführt wird, rechnet sich auf Dauer gesehen nicht. Das werden wir alle sehen. Und das, obwohl wir es besser wissen.......................!! Und wer es ändern will, darf nicht auf den/die Anderen warten, er muss in seinem Einflussbereich anfangen, sonst wird Alles umsonst sein - und vor allem - es wird Alles so bleiben, wie es ist! Dann könnten wir uns nicht mehr beklagen! 

Und noch etwas:

Haben Sie sich einmal überlegt, welches die Methoden des letzten Jahrtausends waren, um Menschen sich gefügig zu machen. „Man war ja schon froh, wenn man Arbeit hatte.“ Dabei hatten Gewerkschaften und die gesamte Gesellschaft – also wir alle – nach den 60-iger Jahren des Aufbaus darauf zu achten, dass die Firmen und Unternehmungen, die Menschen auf Grund neuer Technologien durch Maschinen ersetzten, genau so Sozialbeiträge hätten entrichten müssen, als ob die Menschen weiterhin bei ihnen gearbeitet hätten (Maschinensteuer). Dann hätten wir heute nicht den Verteilungskampf um die Renten, dann wären wir heute vielleicht nicht ganz so reich, aber wüssten um die gegenseitige Verantwortung, dann müsste nicht heute abgebaut werden, was mühevoll aufgebaut wurde und was heute unverschämterweise mit "Umbau der Sozialsysteme" bezeichnet wird. Genügend gewarnt worden war schon in den 70-iger Jahren davor. Und keiner hat darauf gehört, weil wir grundsätzlich nur von kurzfristigen Planungen ausgegangen sind. Und der Politik und wohl auch den Gewerkschaften waren populistische Lösungen wichtiger als ihre Verantwortung der Zukunft gegenüber.  Langfristig war lediglich bei allen der Gedanke, dass der Gewinn mehr optimiert wurde, der Wille zur Ausbeutung der Erdressourcen, der Menschen und der Nichtachtung aller Lebewesen dieser Erde bis heute. Gesundheit, Wohlergehen und Güte, Anerkennung, Achtung von Mensch und Tier und aller Lebewesen war nie wirklich geplant, weil uneffektiv, unprofessionell und unrentabel, das rechnet sich nicht. Sollte das dann doch so sein, war immer der Hintergedanke dabei, welcher Profit sich daraus ergeben könnte.

Wann wollen wir das endlich ändern, wann wollen wir uns und unsere grundsätzlichen Einstellungen zum Leben ändern. Wann wird der Mensch endlich den Bewusstseinsschritt vollziehen, der nötig ist, alle Schwachheiten, die noch heute als Stärke gelten , zu überwinden. Aber ich habe es schon in meinen Darstellungen unter der Rubrik "Lebensinhalte" hier auf der Homepage in den 80-iger Jahren geschrieben, dass alle sog. Stärken sich werden beugen müssen, damit eine neue Qualität in das menschliche Leben kommt, eine Qualität von Güte, Achtung, Verantwortung und künstlerischer Kreativität, dabei wird auch die Forschung sehr große Fortschritte machen zur Freude und zum Fortschritt aller Menschen. 

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zur Unterstützung meiner o.g. Thesen ein Ausschnitt aus einem Interview mit der nieders. Landessuperintendentin Frau Doris Janssen-Reschke:

Befragt nach der Entschlüsselung der Bausteine des menschlichen Lebens: Mehr Wissen ist immer Segen und Fluch zugleich. Es kann Hilfe sein und heilen. Aber es kann auch dazu benutzt werden, Macht über andere auszuüben, was in unserer kapitalistischen Gesellschaft natürlich mit mate­riellem Gewinn verknüpft ist. Die einen werden mit ihrem Wissen reich auf Kosten der anderen. Nicht das Wissen zu erlangen ist unheilvoll...................

Zum BSE-Skandal befragt: Der ist für mich ein Beispiel dafür, wie die Grenzen der Ausbeutung der Natur durch den Menschen mis­sachtet werden Es ist pervers, Pflanzenfresser mit Tiermehl zu füttern. Die schlimmen Folgen auch in Deutschland waren schon vor Monaten zu erwarten Aber es geschah nichts, weil ei­nige um ihren Profit fürchteten. Es ist Selbstüberschätzung, alles Lebendige nur aus der Per­spektive des Menschen zu be­trachten, der fragt, was ihm nützt.................

vom 24. Dezember 2000 aus den Osnabrücker Nachrichten

Und weiterhin ist zu überdenken:

Diese Erde mit ihrer Schönheit und allen Ressourcen ist für uns ALLE da, damit wir leben können. Und so sollten wir auch denken und handeln. Dazu gehört die Kraft der Verteilung und nicht die der Bürokratie.

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Das WWW ist nach meiner Meinung ein höchst interessantes Nachschlagewerk über alle Gebiete des Lebens, selbstverständlich auch Perverses, Unnützes, Kriminelles. Aber wie z. B. beim Fernsehen ist der Ver- oder Gebraucher der Verantwortliche. Er kann ein- oder ausschalten!! Schutz für Kinder vor Gewalt und gewaltverherrlichenden Äußerungen oder Darstellungen im Netz ist Sache Aller! - und Ehrensache! - Leider oft nicht -

22 Menschenrechtsorganisationen und Datenschützer haben sich zur Global Internet Liberty Campaign (GILC) zusammengeschlossen.

Datenschützer gegen Polizeistaat im Netz

Offener Brief an Teilnehmer des Europarats-Treffens zu Cybercrime

 Im Vorfeld eines Treffens der 41 Mitgliedstaaten des Europarates in Straßburg zum Thema Cybercrime hat eine Koalition von 22 Menschenrechtsorganisationen und Datenschützern erneut einen offenen Brief an die Teilnehmer gerichtet. Bereits im Oktober war ein erstes Schreiben der Global Internet Liberty Campaign (GILC) an den Konferenzleiter Walter Schwimmer gegangen.

vollständige Meldung war bei     in 2001

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Den Haag: Urteil gegen Krstic

46 Jahre für “Eroberer von Srebrenica”  

Das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat am Donnerstag den bosnisch-serbischen General Radislav Krstic wegen Völkermordes an Moslems nach der Erstürmung der UN-Schutzzone Srebrenica zu 46 Jahren Haft verurteilt. Truppen unter dem Kommando des heute 53 Jahre alten Generals sollen damals 7500 bis 8000 Moslems im wehrfähigen Alter bei Massakern getötet haben.

RICHTER ZITIERT KANT
       Dass Krstic als Berufssoldat seine Arbeit gern gemacht habe, wollte das Gericht nicht bestreiten, meinte der Vorsitzende Richter Almiro Rodrigues. “Das Gericht kann auch akzeptieren, dass Sie nicht aus eigener Entscheidung beschlossen hatten, Tausende von Zivilisten und entwaffneten Personen hinzurichten. Vielleicht hat ein anderer die Hinrichtungen angeordnet”, sagte er in seiner eineinhalbstündigen Urteilsbegründung. “Dennoch sind Sie schuldig, General Krstic”, betonte er. Und bevor er das Urteil verkündete, zitierte der Richter den deutschen Philosophen Immanuel Kant mit dem Satz: “Wenn Gerechtigkeit ignoriert wird, hat das Leben auf dieser Erde keinen Wert mehr.”

    UN-Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag

vollständige Meldung war bei     in 2001

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Meine Meinung:

Wann werden wir Menschen endlich mehr friedliche, und damit konstruktive Gedanken, Energie, Zeit und Ressourcen verwenden, um diese Erde und das Universum zu erforschen, die vielen ungelösten Probleme wie Ernährung usw. angehen. Damit hätten wir mehr als genug zu tun!

Ich bin davon überzeugt, dass terroristische Kreise - dazu gehören auch Nationalisten und Rechte  - der Demokratie den Kampf angesagt haben. Auch dem Großkapital kann echte Demokratie nur ein Dorn im Auge sein. Das Volk könnte u. U. nicht mehr regierbar sein, wobei unregierbar als Mangel an Macht gegenüber der Bevölkerungen verstanden würde. Herr Scholl-Ladtour hat schon Recht, wenn er sagt, dass nur wenige Staaten die Demokratie und Menschenrechte achten. Man sollte seine Meinungen viel genauer anhören und nicht im Keim ersticken, weil ein guter Freund "USA" Fehler gemacht hat! - Das gilt auch für unseren Innenminister, der in mehreren Talkshows in 2001 glaubte, Reglements wie Äußerungsverbote erteilen zu müssen. Wir sind eine Volksgemeinschaft, wo Meinungen und Ansichten geäußert werden dürfen und sollen. Wer Kritik nicht mehr - egal woran - vertragen oder öffentlich zulassen kann, hat nicht verstanden, was eine "Moderne Gesellschaft" im 21. Jahrhundert ausmacht!

und noch was:

Wann hört endlich der Kampf gegen die Arbeitslosen auf? Machen wir uns doch nicht immer wieder etwas vor. Es ist eben nicht genügend ordentlich bezahlbare Arbeit für einfache Menschen da, die ein Recht auf Leben und Versorgung ihrer Familien haben! Ich sage es noch einmal: "Jede Maschine - oder Computer - die die Arbeitskraft eines Menschen ersetzt oder ersetzt hat - was ja gut so ist - dafür sind anteilig Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. Das erhöht das Volkseinkommen!" Das wissen wir seit den 60iger Jahren und tun bis heute Nichts. Wäre diesem Wissen nachgekommen worden, wäre unsere Wirtschaft langsamer, aber stetiger gewachsen. Heute kann sie nicht mehr wachsen, wir sind längst in einer "deflativen" Zeit, wo die Menschen immer weniger das kaufen können, was in den Geschäften überquellt, weil auch so viel "Müll" produziert wurde auf "Teufel komm raus". Schadet es was, wenn ich mal wieder im Laden stehe und feststellen muss: Das gibt es leider heute nicht mehr!

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Und nun noch etwas zur Arbeit  bzw. zur Lebensqualität des Menschen.

Lebensqualität beinhaltet eine für jeden Menschen nach individuellen Fähigkeiten angepasste Arbeit, die ihm nicht nur das tägliche Leben finanziert, sondern Herausforderung und Erfüllung eines Teils des Lebens bedeutet. Stupide Arbeiten werden diesem Anspruch wohl am wenigsten gerecht. Aber genau die Arbeiten sind für viele Menschen nicht einmal mehr vorhanden. Und hier greift mein Argument, dass Maschinen (Computer usw.), die die Menschen ersetzen und ersetzt haben, die entsprechenden Einkommen erwirtschaften müssen und schon lange mussten. Das ist gesellschaftlich nicht erkannt worden oder man hat es nicht gewagt, hier neue Wege zu gehen. Sonst, würden in diesen Bereichen ganz andere Töne zu hören sein. Man würde die Arbeitnehmer für die Arbeit, gleich welcher Art, durch entsprechende Rahmenbedingungen begeistern können. Wir sind auf dem Wege, in das Mittelalter zurückzufallen mit unseren Einstellungen und Ansichten zur Arbeit. Menschen verdienen so wenig, dass sie inzwischen unter der Pfändungsgrenze leben. In den 80iger Jahren - in den Jahren des Reichtums und Wohlstandes - hätten wir Zeit gehabt darüber nachzudenken und das dann umzusetzen, dass es künftig nicht mehr nötig sein braucht, Arbeit zur Bewältigung des täglichen Lebens zu haben, sondern Arbeit als eine erfüllende und lebensqualitätserweiternde Beschäftigung zu sehen. Das würde bedeuten, daß eine Grundsicherung für jeden Menschen machbar wäre, dafür würde aber jeder Mensch auch seine Fähigkeiten und Neigungen in Beschäftigungen (Arbeit) für das Gemeinwohl einsetzen. Kooperativen wären Selbstverständlich-keiten, man würde nicht die eigenen Ziele sehen, sondern sich in Gemeinschaften von Gleichgesinnten wiederfinden. Das wäre ein Schaffen und Tun, wahrscheinlich mit längeren "Arbeits"-Beschäftigungszeiten als jetzt. Denn das Leben hätte einen ideellen Sinn, eine Erfüllung für den Einzelnen und das Ganze. Aber die Gesellschaft, die Politik und vor allem die Gier der Großunterneh-men und deren Aktionäre, die uns beherrschen wollten und wollen, haben zu verhindern gewusst, dass es ein anderes Leben mit Konsum geben könnte. Es wäre ja auch schlimm, wenn es anderen Menschen genau so gut gehen würde, wie denen, die das zu verantworten haben.  Man kann eben nur Menschenmassen gefügig halten, in dem sie schuften müssen und keine Zeit zum Nachdenken haben.

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